Schule des Rades

Arnold Keyserling

Atlas des Rades

II. Arithmosophie

5. Attraktoren

F i x p u n k t
Fixpunktattraktor
G r e n z z y k l u s
Grenzzyklusattraktor
T o r u s
Torusattraktor
L o r e n z
seltsamer Attraktor

Die vierte Dimension wird durch die Attraktoren des deterministischen Chaos bestimmt. Drei davon sind dimensional ganzzahlig, bestimmen aber jene Diagonalen im Rad, die durch die Mitte gehen. Der Torus-Attraktor vereint empfinden und Körper, erste Raum- und dritte Zeitdimension, der Grenzzyklus-Attraktor denken und Seele, zweite Raum- und zweite Zeitdimension, der Fixpunkt-Attraktor verbindet fühlen und Geist, dritte Raum- und erste Zeitdimension, und der seltsame Attraktor wollen und Gewahrsein, vierte Raum- und nullte Zeitdimension.

d e t e r m i n i s t i s c h e s - C h a o s

Nimmt man die mittlere Linie des Rades von Osten nach Westen, so ist die Richtung nach Westen die statische Erkenntnis, die als Strebensziel vorschwebt, die Richtung von Westen nach Osten die fraktale Iteration der Zahlengleichheit und Selbstähnlichkeit, die aus einem Algorithmus den Reichtum organischer Gebilde entstehen läßt.

Fraktal bedeutet, daß die ganzzahligen Dimensionen nie erreicht werden. Sie sind das Reich der Götter. Die vierte Dimension des Chaos als raumzeitliches Kontinuum entsteht unvoraussehbar, weil die komplexen Zahlen immer neue Werte erzeugen. Nur die ersten vier Schritte sind rational, dann beginnt erneut das Chaos.
B i f u r k a t i o n

Die Attraktoren werden im Hyperkubus veranschaulicht, dessen Diagonalen durch die Ecken in die Unendlichkeit verlaufen und die nur acht Verbindungen eingehen können. Das Urbild des Hyperkubus ist die Kaaba in Mekka, der Ostpunkt der Erde.

H y p e r k u b u s
Die Diagonalen haben nach dem pythagoräischen Lehrsatz die geometrische Länge W u r z e l - 3 : 1. Viermal diese Zahl ergibt neun; die Qualitäten sind also auch im deterministischen Chaos auf die neun Ziffern des magischen Quadrats begrenzt.
Arnold Keyserling
Atlas des Rades · 1995
Numerologischer Schlüssel des analogen Denkens
© 1998- Schule des Rades
HOMEDas RAD