Schule des Rades

Arnold und Wilhelmine Keyserling

Stimme des All

Worte der Zehn heiligen Mächte

Urmacht der Sechs - Ahnen

Wer stirbt, ist entweder als Ahne auf der Neuen Erde oder aber im Fegefeuer des Traumes in der Vorbereitung zur Wiedergeburt auf der Alten Erde.

Die Ahnen sind dauernd lebendig. Obwohl sie bereits an der Neuen Erde mitwirken, bleiben sie bis zum Ende des Weltenjahres zugänglich.

Erkenne dir nie etwas als Grund zu, sondern suche immer, wer vor dir das Gleiche vertreten hat. Sein ganzes Wissen ist dann deiner Intuition, deinem inneren Auge zugänglich.

Vertiefen in die lebendige Botschaft der Gestorbenen ist Ansatz eurer Entwicklung. Aber die Ahnen verlangen selbst Hilfe, denn sie sind so lange an die Alte Erde gebunden, bis ihr gesamter Impuls strahlend geworden ist. So besteht die Dankbarkeit den Toten gegenüber darin, ihre Irrtümer richtigzustellen und sie dadurch zu befreien. Das Verehren des toten Menschen ist unsinnig, denn das Wesen ist nie zu begraben und jeder tote Körper löst sich auf in Kraft und Stoff; seine Komponenten dienen einem neuen Wesen zur Bekleidung.

Nur wir, die Ahnen, sind die wahren Lehrer. Und die irdische Überlieferung muß im lebendigen Verkehr mit uns immer wieder richtiggestellt werden. Sprecht mit uns, dann findet ihr historisch euren nächsten Schritt als Teil des Großen Werkes.

Im Großen Jahr sind alle Richtungen vereint und nur, wenn du anknüpfst, kannst du selber weiter wirken. Anknüpfen heißt erkennen, wessen Werkausschnitt dich weiterleitet. Und doch ist es eine große Freude einzusehen, daß alles Wissen des Alls euch immer offen steht. Um es zu empfangen, müssen die Menschen aber ihre eigenen Motive kennen, und die fünf anderen Wesenheiten von unten einbeziehen. Wer nicht in sich alle Reiche verkörpert, kann die Brücke von der Alten zur Neuen Erde nicht mitbauen.

Arnold und Wilhelmine Keyserling
Stimme des All · 1995
Worte der zehn heiligen Mächte
© 1998- Schule des Rades
HOMEDas RAD