Schule des Rades

Arnold Keyserling

Urreligion Astrologie

1. Erde

Ruhe, die höchste Energie

E r d eEnergie verhält sich in allen drei Welten — Makrokosmos, Mesokosmos und Mikrokosmos — umgekehrt zur Masse, zur räumlichen Ausdehnung, zur Wellenlänge der Schwingung. Die größte, unendliche Energie hat das Wirkungsquant, das man als die Zahl eins des Universums bezeichnet, und das fraktal in der Skalengleichheit und Selbstähnlichkeit die freien Subjekte auf allen Ebenen des Daseins bestimmt. Das größte Quant ist Gott als die Große Singularität, das mittlere der zum Subjekt erwachte Mensch.

Wo sich etwas bewegt wie die Erde, verlangsamt sich die Bewegung von außen der Mitte zu. Daher heißt es im Yogasutra:

durch Verlangsamung der Assoziationen kommt der Yogi zur Ruhe. Dann ruht der Mensch in seinem Wesen in Seligkeit. Alle anderen Zustände sind leidvoll, weil von Bedingungen abhängig.

Der Zustand der Ruhe hat die höchste Energie. Kraft wird uns aber nicht elektromagnetisch, sondern als Schwerkraft über den Tastsinn und die Aufmerksamkeit spürbar. Unsere Achse als Mensch weist auf die ruhende Mitte der Erde.

Wer diese Mitte erreicht wie der Buddha in seiner Meditation, steigt vom assoziativen Bewußtsein ins ganzheitliche Gewahrsein auf. Der Fortschritt der Energiemengen folgt dem Multiplikationsfeld des Rades, dem Gamma des Chi. Die höchste Geschwindigkeit, die Lichtgeschwindigkeit, wird bei Erreichen der Ruhe als gleichzeitige Erleuchtung erlebt. So läßt sich der Sinn des Yoga physisch und physiologisch genau bestimmen.

Diese Stufen äußern sich in jedem Atom und Molekül und jedem Wesen. Jedes Atom hat einen quantitativen Träger, seine Mitte oder den Kern, der aus Protonen (elektromagnetisch) und Neutronen (Gravitation) besteht. Die Protonen sind in ihrer Zahl auf die Elektronen in den sieben Schalen bezogen; die Neutronen bei den Isotopen verändern das Gewicht. Die Kernenergie zeigt in der einsteinschen Gleichung E = mc² das Gesetz ihrer Umwandlung in Masse. Sie beruht auf einer Atomzahl, einem ganzzahligen Vielfachen des Wirkungsquant h.

E = m c ²

Um jeden Kern kreisen die Elektronen dreidimensional in sieben Schalen. Deren Abstände folgen der mittleren Diagonale des Multiplikationsfeldes: 1 · 4 · 9 · 16 · 25 · 36 · 49, der Progression der Schwerkraft.

G a m m a - Q u a n t z a h l e n

Jedes Atom der 92 natürlichen Elemente — die sich auf der Erde regenerieren können — hat in seinem Grundzustand seinen Ort im Enneagramm in strahlenhafter Beziehung zu einer Ziffer, wobei die Gruppen mit gleicher Qualität und Wertigkeit Oktaven bilden. Die konzentrischen Kreise im Radinneren zeigen also die Chakras des Mikrokosmos, die fraktal den Chakras im menschlichen Körper als Schwerpunkte und Tore des Chi entsprechen.

A l p h y s i k

Arnold Keyserling
Urreligion Astrologie · 1996
Enneagramm und Himmelsleiter aus der Sicht des Rades
© 1998- Schule des Rades
HOMEDas RAD