Schule des Rades

Arnold Keyserling

Weisheit des Rades

Einführung

Hauptstätten der Orphik

Die Hauptstätten der Orphik waren in Kleinasien geographisch im Kreuz geortet:

W
Samos


N

Ephesos

Milet

Kos

S


Hades
am Acheron
O

Auf der Insel Kos war das Heiligtum des Asklepios, im Mythos ein Sohn des Apollo, dargestellt mit einem Stab, um den sich eine Schlange zu einem Ei hinaufwindet, begleitet von dem Zwerg Telesphoros. Ich habe in Das Nichts im Etwas das Ritual genau geschildert und werde mich hier auf die wesentlichen Punkte beschränken.

Der Sinn des Lebens ist nicht zu schaffen, sondern zu empfangen. Hierzu muß der Mensch, der sich auf den Weg begibt, einen Traum haben oder eine Krankheit, zu deren Verständnis er Hilfe braucht.

  • Mit diesem Anliegen kam er zuerst zum Türhüter des Heiligtums, der ihn nur einließ, wenn es ein großer Traum war. Nun vollzog sich die Einweihung auf verschiedenen Ebenen:
  • Als zweites zog sich der Adept nackt aus und wusch in einem Becken die gesamte Vergangenheit von sich ab — später in der christlichen Taufe nachgebildet. Im Folgenden trug er ein weißes Gewand.
  • Als drittes fastete er in einer Zelle, um die vier Elemente Feuer, Erde, Luft, Wasser oder als Temperamente cholerisch, melancholisch, sanguinisch und phlegmatisch zu harmonisieren.
  • Als viertes stieg er weitere sieben Stufen hinauf zu dem Tempel des Mondes — Hygieia mit Eros-Hypnos — und dem der Sonne — Pan — um sich von seinen Eltern zu lösen und das Weibliche und Männliche als eigene Helfer zu erleben.
  • Als fünftes legte er sich im Asklepieion auf eine vorbereitete Liegestatt und der Schlangengott Asklepios — der männliche Aspekt der Erde in ihrem Verhältnis zur Sonne, zu Apollo — offenbarte ihm über Telesphoros, den Bringer des Zieles jene Aufgabe, über die er bereits auf der Erde für die Menschheit und den Himmel wirken konnte. Als Verwandelter, als Initiierter, kehrte er dann in die Welt zurück.

Der Schritt vom Mythos zum Logos wurde in Kos von Hippokrates, einem direkten Nachkommen des Asklepios, vollzogen, als dieser erkannte, daß nicht nur die Vision, sondern auch die Heilmittel der Natur hilfreich sein können.
Das Heiligtum, dessen fünf Ebenen, die durch je sieben Stufen voneinander getrennt sind, heute noch stehen, ist von Norden nach Süden an einen Berghang gebaut. Der Pilger erfuhr in der Tiefschlafvision seine eigene Sonne, seine Fülle im Süden, wodurch er Mitwirker des Göttlichen wurde.

Im Norden zu Ephesos war der Tempel der großen Erdmutter und der Mondgöttin Artemis. Die Erdgöttin wurde mit unzähligen Brüsten zum Zeichen ihrer bergenden und nährenden Rolle dargestellt: der weibliche Aspekt der Heilung durch Erde und Mond. Der Tempel lag in einem Sumpf, gleichsam einer fiebrigen Landschaft, weil Krankheit nicht nur Verfall, sondern auch ein Schritt zu einem höheren Gleichgewicht sein kann.
Die Riten von Ephesos waren auf Raum und Zeit, Sonne und Mond, die acht Richtungen und die zwölf Tierkreiszeichen geeicht. Der Überlieferung nach herrschten hier früher die Amazonen, die einen weiblichen Kult pflegten und durch die patriarchalische Religion unterworfen wurden. Dennoch blieb Ephesos der geheiligte Ort der Vertiefung zur Erdgöttin. Während also die Sonne von der Erde her in Kos über den Schlaf und die Offenbarung erkannt wurde, richtete sich der Mensch im Erdheiligtum von Ephesos über die Phantasie des Mondes auf jene Richtungen und Zeitpunkte, die es möglich machen, Kräfte und Wesen des Jenseits anzusprechen und zu beschwören.

Der Schritt vom Mythos zum Logos wurde hier von Heraklit vollzogen, der im Feuer das wandelnde Prinzip erkannte und den Gegensatz als Ursprung der seelischen Befreiung erlebte: alles fließt, und nur jener, der sich dem Werden anvertraut, gelangt bis auf den Grund der Seele.

Im Südosten war der Eingang zum Hades am Fluß Acheron. Das Heiligtum wurde erst vor kurzem ausgegraben und gleicht den indianischen Kivas. Dort war der Ritus auf den Verkehr mit den Toten gerichtet, es gab keinen Schritt zum Logos; auch Orpheus kehrte ohne Eurydike von seiner Reise zurück.

Die Mitte zwischen Südost und Nordwest, Nord und Süd, bildete geographisch die Stadt Milet, wo die Philosophie aus der Orphik geboren wurde: Thales begründete die Geometrie, Anaximander die Arithmetik und Anaximenes die Wissenschaft, als er erkannte, daß alles Wissen notwendig mathematisch ist. So schufen sie die ersten Erkenntnisweisen, die nicht unmittelbar einem strategischen Zweck dienten, sondern den Menschen zum eigenen Denken befreiten.

Im Nordwesten vollendete Pythagoras in Samos den orphischen Ansatz: er erkannte den Ursprung der Mathematik in der Musik, entdeckte im Rad den Zusammenhang allen Denkens und gründete in Unteritalien nach seiner Vertreibung aus Samos eine Bruderschaft des orphischen Weges, die das Wissen des Rades rituell lebte. Doch der Erfahrungs- und Wissensschatz der Schüler des Pythagoras war zu gering, so daß sie willkürlich ergänzten, wo sie nicht wußten. Sie fielen in den Mythos zurück und der Bund wurde zerstört, weil er dem Zeitgeist nicht mehr entsprach.

Erst wenn etwas zerstört ist, kann man dessen geistigen Wert erkennen. So führte die Eroberung der ionischen Städte durch die Perser zur Neubegründung der Philosophie als Methodik und Systemik des Denkens in den später so bezeichneten Artes liberales: Rhetorik, Grammatik und Dialektik bildeten als Trivium die drei Wortwege Geometrie, Arithmetik, Astrologie und Musik die vier Sachwege, das Quadrivium. Sie hießen freie Künste im Gegensatz zu den angewandten wie Politik oder Schreinerei, da sie nicht auf praktische Ziele, sondern auf die Bildung der Seele gerichtet waren: das Erbe der Orphik.

Orpheus war die Rückkehr der Eurydike verwehrt worden; in der Kreuzigung und Auferstehung Christi wurde die Erlösung vollzogen. Drei Nächte weilte Christus im Hades, die Zeitspanne der Verfinsterung des Mondes, auch in Kos Zeit der Heilung bei unheilbar Kranken. So war nun auch der Südosten befreit und im Fleisch gewordenen Wort des Menschensohnes Christus hatte fortan der Orphiker die Möglichkeit, seinen Weg in vollem Wissen zu gehen. Der Christ hatte die Gewißheit der Auferstehung im Osten. Christus erklärte: Lasset die Toten die Toten begraben; damit wurde der Abstieg zum Hades sinnlos. Christus war Gott und Mensch in einer Person, hatte mit der Taufe im Jordan das höhere Selbst mit dem niederen vereint; er konnte durch das Wort heilen.

Maria hatte ein Kind geboren, das imstande war, Gefäß des göttlichen Wortes zu werden. Damit stand sie höher als die Mondgöttin, die Diana von Ephesos, und wurde der Überlieferung nach auch dort begraben; somit war auch der nördliche Ort der Orphik dem höheren Zusammenhang eingegliedert.

Telesphoros zeigte in der fünften Ebene des Asklepios-Mysteriums nur dem Einzelnen seinen Weg im Ganzen. Mit der Ekklesia als mystischem Leib der Menschheit, wurde durch die Taufe für jeden der Weg zur kosmischen Aufgabe eröffnet, die er in Nachfolge jenes Heiligen, auf dessen Namen er getauft war, verwirklichte.

Somit waren Osten, Südosten und Norden existentiell auf die Ebene des Logos gehoben. Der Nordwesten setzte sich in Europa fort: dort wurden im Frühmittelalter die Artes liberales als Ausbildung verstanden, um die heilige Schrift als Offenbarung begreifen zu können. Das Studium dauerte bis zum vierunddreißigsten Lebensjahr; erst dann war der Adept berufen, selbst als Magister eine theologische Schule zu eröffnen.

Bis zu Karl dem Großen blieben die sieben Künste die einzige philosophische Bildung, und die Liebesgemeinschaft der Christenheit erwies sich als stärker als die griechische Polis und der römische Staat.

Da sich nun aber die mythischen Apologeten der antiken Religion ebenso wie die zu Gnostikern gewordenen Orphiker gegen den Mangel an Wissen in der christlichen Liturgie wandten, trat das Wissen in Gegensatz zur Offenbarung. Wie Friedrich Heer betont, war seither die europäische Geschichte ein fortlaufender Weg von der Häresie, einer neuen Teilwahrheit, zur Orthodoxie, der Aufnahme in den Glauben.

Bis ins Hochmittelalter blieb der Pilger das Ideal des Menschen. Doch seit Beginn der scholastischen Philosophie wurden die freien Künste nicht mehr in ihrer Reinheit gelehrt, und an ihre Stelle traten die philosophischen Summen, die die Überlieferung und den gesunden Menschenverstand auf gleicher Ebene wie die Systemik der Orphiker verstanden. Der Glaube war nur noch Bekenntnis, alles Wissen mußte ihm untergeordnet werden. Sehr schnell übernahmen die Machtträger die mythische dualistische Struktur des Altertums in ideologischer Form. Der persönliche Weg zur Wahrheit war seit der Verdammung des Origenes im 6. Jahrhundert nicht mehr gangbar, und so entfalteten sich auch in der Neuzeit die Naturwissenschaften als Nachfolger der freien Künste im Gegensatz zur Kirche. Deren soziologischer Schwerpunkt war der dritte Stand der Bürger, der mit der Renaissance ein neues Weltbild schuf, das der Offenbarung gegenüber skeptisch blieb und mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert sowohl den Glauben als auch die Gnosis über Bord warf.

Heute nun sind die freien Künste von der Universität verschwunden; es gibt nur praktische Wissenschaften mit ihrer Propädeutik, zu der auch die Mathematik gerechnet wird. Die erkenntniskritische Rolle der Astrologie und der Musik wird von den Wissenschaftlern nicht weniger bekämpft als früher von der Kirche. Somit mündete die abendländische Geschichte in einem Weltbild, das die Beziehung sowohl zur Offenbarung als auch zur Natur, zu Apollo und Dionysos verloren hat.

Gegen diese Beschränkung wandten sich in den letzten Jahrzehnten erneut die Naturwissenschaftler, die mit Einstein und Planck die Newton’sche Vorstellung eherner Gesetze aufgaben und an ihre Stelle Beschreibung setzten; und ferner die Tiefenpsychologen, die die Notwendigkeit einer persönlichen Reifung neben der formalen wissenschaftlichen Ausbildung forderten. Damit war der Grund gelegt, um das orphische und gnostische Wissen auf kritischer Ebene neu zu begründen, aus den praktisch orientierten Wissenschaften herauszulösen und als eigene Disziplin zugänglich zu machen.

Die kulturelle Anthropologie, die Ethnologie und die vergleichende Religionswissenschaft sind zu der Erkenntnis gekommen, daß wir zum Verständnis des Menschen in seiner kosmischen Bezüglichkeit fremde Traditionen genauso berücksichtigen müssen, wie die europäische, die eine besondere Sicht darstellt, der manche Aspekte verborgen blieben. Daher muß sie durch indische, chinesische, afrikanische, indianische und auch altsteinzeitliche Erkenntnisweisen ergänzt werden. Biologisch sind alle Menschen gleich, die Vorstellung höherer und niederer Rassen hat sich als falsch erwiesen. Die Theorien des Marxismus und des amerikanischen Pragmatismus sind keine echten Gegner der Offenbarung. Beide sind sie auf die biologische Natur des Menschen gerichtet, dessen Stellung in der Welt sie auf gegensätzlichen Wegen, wie schon gesagt, zu verwirklichen trachten. Somit ist die Bahn frei für eine Neubestimmung des Lebenssinnes, die den Menschen sowohl physisch als auch geistig dem All einordnet eine höhere Oktave des orphischen Wissens, das nicht nur die christliche Überlieferung, sondern auch alle anderen in ihrem Wert anerkennt und bejaht.

Ich habe die Transzendenz durch den indischen Weisen Ramana Maharshi mit vierzehn Jahren erlebt und das Rad als System aller Erkenntnis mit einundzwanzig Jahren in einer Vision geschaut. Mein Vater Hermann Keyserling — im Baltikum aufgewachsen, das noch bis zum Ende des I. Weltkrieges im mittelalterlichen Weltbild verharrte — versuchte in seiner Schule der Weisheit in Darmstadt in den Zwanzigerjahren die religiösen Traditionen und Kulturen zu relativieren und als Gestaltungsmaterial der Selbstverwirklichung darzustellen. Mit Gurdjieff und Hauer, unseren beiden Lehrern, hatten meine Frau und ich das Glück, die letzten Vertreter der Orphik zu erleben, die Musik und Sprache als Weg zur Vollendung betrachteten. Und so möge es uns nun nach vielen Umwegen gelingen, das orphische Urwissen als Sprache des Rades zu verstehen, zu begreifen und als Ritus erlebbar zu machen.

Die Artes liberales mußten den Wissenschaften weichen, da man sie alle sieben aus dem Denken herleiten wollte. Tatsächlich sind sie verschiedene Komponenten des Bewußtseins, die sich zum System des Rades vereinen.

  1. Rhetorik bedeutet, im Sprechen die Dinge genau zu benennen. Chinesisch ist dieses Postulat als Richtigstellung der Begriffe von Konfuzius als Voraussetzung eines harmonischen gesellschaftlichen Lebens bestimmt worden, philosophisch durch Goethe und die Phänomenologie Edmund Husserls. Rhetorik bedeutet die Entfaltung des Empfindens, die Erkenntnis der Sinnesgegebenheiten als Brücken zum All. Alle Gesetze der Sinne — Farben, Töne und Gegebenheiten von Geruchssinn, Geschmackssinn und Tastsinn — sind geometrisch im Rad veranschaulicht.
  2. Grammatik ist die eigentliche Metaphysik als Grundlage des Denkens; Philosophie bedeutet den richtigen Gebrauch ihrer Kategorien. In jeder Sprache weichen Wortschatz, Syntax und Etymologie voneinander ab, doch die Grammatik läßt sich auf einen gemeinsamen Urgrund zurückführen, der sich physiologisch begreifen läßt.
  3. Dialektik bedeutet vom Fühlen her die Begriffe mittels Induktion und Deduktion, Aussage und Verallgemeinerung, Mathematik und Logik so zu klären, daß sie die menschliche Entfaltungsrichtung vom Chaos zum Kosmos veranschaulichen; sie ist die Wurzel der sokratischen Ideale Schönheit, Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit als Vollendung der vier Funktionen. Diese sind nur vom tatsächlichen persönlichen Motiv aus anzusprechen. Was nicht affektiv besetzt ist, kann nie Teil des Wesens werden.
  4. Geometrie bedeutet Veranschaulichung von Element und Beziehung im Zusammenhang als Grundlage des Wollens im Rad: nur wer ein klares Bild hat und nicht von Dingen oder Wesen abhängt, kann aus dem Nichts entscheiden und wählen. Hier liegt der Ursprung des philosophischen Denkens bei Thales: alle Gesetze der ebenen Geometrie als Vorstellungsrahmen des Menschen lassen sich in der einen Figur des Rades erschöpfend ausdrücken.
  5. Arithmetik: Der Körper ist zusammengefügt aus unzähligen Rhythmen, die durch die verschiedenen Zahlenarten und Rechnungswege zu begreifen und zu veranschaulichen sind. Alle entstammen sie, wie Anaximander gezeigt hat, dem Gegensatz von endlich und unendlich, etwas und nichts, eins und null. Letztlich kann nur jene geometrische Intuition verkörpert werden, die nach ihren Elementen artikuliert und in der Zeit begriffen wird. Der Körper ist in ewiger Erneuerung, nur die Seele bleibt konstant.
  6. Astrologie: Das Gesetz der Seele ist die persönliche Grundstimmung als Kombination der Bewußtseinskomponenten, die eine Anlage als Weg bestimmen. Die Neuzeit nannte jene Kunst schamhaft Astronomie, früher aus Angst vor dem Verdammungsurteil der Kirche, heute aus der gleichen Angst vor Wissenschaftlern, die für das öffentliche Bewußtsein die Rolle der Priester usurpiert haben.
  7. Musik: Die geistige Kunst ist die Musik, woraus Pythagoras alle anderen Wissenszweige abgeleitet hatte. Noch Leonardo da Vinci erklärte, die Musik sei das Urbild des Menschen: der Rhythmus als musica humana entspreche dem Körper, der Melos des Intervalls als musica mundana den Planetenumläufen als geistigen Motiven, und die seelische Harmonik als Zwischenglied werde durch die musica instrumentalis bestimmt; der Mensch müsse sich als ein Instrument erkennen, als eine Stimme im Weltkonzert mit einer besonderen Klangfarbe, seinem Charakter, um in gemeinsamem Musizieren mit anderen seinen eigenen Sinn in der Zivilisation zu verkörpern.

Wie der Schritt vom Logos zur Offenbarung bei Christus, Mohammed und Buddha eine neue Bewußtseinsstufe verwirklichte, ist auch heute im Anbruch der Wassermannzeit eine Wandlung notwendig geworden: das wahre Subjekt jedes Menschen ist nicht das rationale bürgerliche Ich, sondern der Mensch im All, zu dessen Glied sich jeder auf seine Weise entfaltet. Ich habe dessen Stimme zum ersten Mal 1972 vernommen. Seither weist sie mir den Weg in allen Fragen, wo ich aus eigenem Denken nicht durchkomme. Der Mensch im All als Person unserer Gattung ist unser aller gemeinsames Sein, wozu jeder mit seinem persönlichen Weg beiträgt. Alle Gemeinschaften, die kleiner als die Menschheit sind, werden verschwinden; aber nicht durch Kampf, sondern durch den natürlichen Wechsel der Generation. So möge dieses Buch ein Weg sein, um die neue Bewußtseinslage der Wassermannzeit zu verstehen und kampflos durchzusetzen — denn gegen Grammatik kann niemand kämpfen.

Arnold Keyserling
Weisheit des Rades · 1985
Orphische Gnosis
© 1998- Schule des Rades
HOMEDas RAD