Schule des Rades

Arnold Keyserling

Weisheit des Rades

2. Kraftleib des Körpers

Wortarten

Ziel des Wissens ist die Erkenntnis der Wahrheit: griechisch heißt Aletheia: das, was nicht mehr vergessen wird, was der Mensch in die Unsterblichkeit mitnimmt.

Sprachen gibt es auf der Erde unzählige. Sie unterscheiden sich nach Lautwahl, Wortschatz, Etymologien, Symbolik und syntaktischen Regeln der Verständigung, der Mitteilung von Information. Alle Wissenschaften sind letztlich Sprachen. Doch allen gemeinsam ist die Fähigkeit des Verbindens und Trennens, des Zusammenfügens der Gegenstände des Bewußtseins in Worten zu Sätzen und zum Sinn in der Grammatik.

Bis vor kurzem wurde Grammatik als inhärenter Teil der Sprachen betrachtet. Heute wissen wir, daß sie eine Struktur des Bewußtwerdens ist: die genetische Grammatik im Unterschied zu den historischen hat ihren Ursprung in den Zahlen, den neun Ziffern und der Null und damit in der Mathematik.

In der Metaphysik unterscheidet man die Zahlenprinzipien als Grundlagen von Weltbildern — so gibt es Monisten, Dualisten, Trinitarier usw., die einander bekämpfen. Doch die wahre Metaphysik ist die Grammatik des Rades im Enneagramm.

Die grammatikalischen Wortarten haben ihren Ursprung in den neun Ziffern als Urqualitäten. Ihre Bedeutung entsteht aus der Anzahl der Kategorien, die eine Wortart umfaßt, und in ihrer Stellung im Rad im Verhältnis zu den Elementen und den Planeten: die Sprache bestimmt die mittlere menschliche kosmische Welt zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos. Der Zusammenhang der Ziffern ist im Enneagramm veranschaulicht, das in seiner Bedeutung von Gurdjieff dargestellt wurde und wahrscheinlich aus der pythagoräischen Tradition durch die Lauteren Brüder von Basra im 9. Jahrhundert entwickelt worden ist.

Die linguistische Bedeutung habe ich in anderen Büchern dargelegt, hier geht es um die orphische und gnostische: die Wortarten als Mittel zur Befreiung des inneren Wortes zu verstehen, das zusammen mit Kraft und Licht die große Dreiheit bildet.

Der Zusammenhang der neun Ziffern ist durch die Division als mathematische Grundlage des Denkens gegeben — das Urteilen. Teilt man die Ziffern, so entstehen folgende Ergebnisse:

Division durch 9 erzeugt die neun Ziffern selbst als unendliche Brüche:

  • 1 : 9 = 0,11111…
  • 2 : 9 = 0,22222…
  • 3 : 9 = 0,33333… usw.

Division durch 3 ergibt unendliche Brüche mit abwechselnd 3 und 6:

  • 1 : 3 = 0,33333…
  • 2 : 3 = 0,66666…
  • 4 : 3 = 1,33333… usw.

Division durch 1, 2, 4, 5, 8 ergibt endliche Brüche und daher keine Linien.

Division durch 7 ergibt einen periodischen Bruch, der je nach Zahl mit einer anderen Ziffer beginnt:

  • 1 : 7 = 0,142857 142857…
  • 2 : 7 = 0,285714 285714… usw.

Damit entstehen zwei Linienfiguren, die das Verhältnis der Wortarten zueinander verdeutlichen:

  • das Dreieck ist das Baugerüst des Satzes und bestimmt die Zeitworte;
  • die mannigfaltige Figur bestimmt die Raumworte, die beliebig ergänzt werden können.

Somit sind die Ziffern das Urbild des grammatikalischen Verstehens und wir wollen sie der Reihe nach betrachten:

  1. Die erste Wortart ist der Name, das Wort selbst oder das Bindewort; die Fähigkeit, einen Laut oder ein Zeichen für einen Gegenstand des Bewußtseins zu setzen und diesen zu erinnern, wieder hervorrufen zu können.
  2. Ist das Hauptwort mit Einzahl und Mehrzahl, das den Namen in einen Begriff verwandelt, der auf verschiedene Erscheinungen angewandt werden kann.
  3. Mit 3 kommen wir in das Dreieck des Zeitwortes: sein, haben, werden — intransitiv, transitiv und modal sind die drei Zeitwortarten, die die Dialektik des Denkens bestimmen; sein als Ausgangspunkt, um im Werden ein höheres Haben zu erreichen.
  4. Sind die Richtungen der Deklination und das Verhältniswort: auf das Subjekt bezogen, Nominativ; auf das Objekt, Akkusativ; auf die Beziehung zwischen beiden, Dativ; auf den Zusammenhang mit anderen Vorstellungen, Genitiv.
  5. Sind die Kategorien des Eigenschaftswortes: positiv, komparativ, superlativ — bestimmen, vergleichen, herausheben, und ferner bestimmte und unbestimmte Zahlworte.
  6. Wieder im Zeitwortdreieck, bestimmt das grammatikalische Subjekt (Zeitwortpersonen) und das Prädikat im Satz. Es umfaßt 3 Sprechpersonen: ich, du, er-sie-es, die drei letzteren als grammatikalische Geschlechter; das männliche beginnt etwas, das weibliche nimmt es auf, und das sachliche unterliegt katalysatorisch dem Vorgang.
  7. Das Fürwort steht als Kraft für die bisherigen Wortarten und kann gleich dem Hauptwort das logische Subjekt eines Satzes bilden: 1 hinweisend, 2 bestimmend, 3 unbestimmt, 4 bezüglich, 5 besitzanzeigend, 6 persönlich, und 7 das eigentliche Fürwort, fragend nach wer oder was, Person oder Sache.
  8. Das Umstandswort, zeigt auf vorhergehende Frage die philosophischen Kategorien: Ort auf die Frage wo, Zeit auf wann, Grund auf warum, Häufigkeit auf die Frage wie oft, Art und Weise auf wie, Grad auf wie sehr, begrenzend auf wie viel und schließlich modal auf die Frage ist es so? mit den Antworten vielleicht oder nicht.
  9. Die Zeitwortformen, umfassen drei Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft; drei Modi: Möglichkeits- Bedingungs- und Wirklichkeitsform; und drei Weisen: aktiv, passiv und infinitiv. Wir müssen die Bedingungen kennen, um Mögliches aktiv, passiv oder mitschwingend zu verwirklichen und damit die Dauer zwischen Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart zu erreichen.

Die neun Ziffern als Grundlage der Grammatik sind nur in der Übung, im Tun zu bewältigen, wie sie jedes Kind in der Volksschule lernt, und werden später unbewußt; man kann nicht gleichzeitig auf den Inhalt einer Information und auf die grammatikalische Struktur achten. Die meisten werden der letzteren erst dann bewußt, wenn sie eine andere Sprache lernen. Um sie aber orphisch zu verstehen, müssen wir ihre Bedeutung existentiell in Zusammenhang mit den Planeten und den Elementegruppen von oben nach unten begreifen.

Das Wort, die Grammatik, ist der sprachliche Bau der Welt, und nicht eine menschliche Konvention.

W o r t a r t e n · i m · E n n e a g r a m m

  1. Die Notwendigkeit einer Metaphysik ist mit Aristoteles historisch bewußt geworden. Er ahnte, daß es zehn Kategorien seien, kannte aber nicht die Reihung der Kategorien; er ordnete sie teils dem Hauptwort, teils dem Zeitwort zu, wie Adjektiv zum Substantiv und Adverb zum Verb. Tatsächlich ist diese Struktur das natürliche System aller Erkenntniskritik, der von Kant vermutete Gliederbau der Vernunft. Alles philosophische Wissen ist grammatikalisch, und nur durch Bewußtwerden der 45 Kategorien wird es integriert, sodaß der Mensch vom Satzsubjekt, der falschen Identifikation, zum sprechenden Subjekt wird und damit seine Sonnenhaftigkeit aktualisiert: er wird zur sprechenden Stimme. Sonne ist Aussage, Ja und Nein; ein Satz in seiner Struktur gleicht dem vollendeten Ring der Edelgase. Ja und Nein ist die Voraussetzung einer Geschichte, durch die der Mensch seinen Sinn erdichtet: die Geschichte ist das Wesen als geprägtes inhaltliches Sein, als Wissen des Gedächtnisses.
  2. Das Gedächtnis beginnt mit der Bestimmung der Dauer eines Ablaufs, der Vereinigung von Vergangenheit und Gegenwart, wodurch der Schritt in die Zukunft, in die Erwartung möglich wird. Auf englisch ist die Zukunftsform will oder shall, möchte oder soll, auf französisch Teil der Konjugation, j’irai, nur auf deutsch zeigt das Hilfszeitwort Werden den unbestimmten Charakter des Zukommenden. So ist Geschichte die Wahl einer Dauer, die beliebig ist: jeder hat sowohl persönlich als auch in Beziehung zur Menschheit eine eigene Lebenslinie, die er zur Gänze in die Gegenwart erheben muß, um seine Zukunft und damit seinen Geist zu eröffnen.
    Die Geschichte erfindet man, indem man sich eine Linie des Sinnes wählt. Die planetarische Entsprechung ist Pluto, mythisch Herr der Unterwelt: die ewige Wiederholung, eingesperrt in die bedingten Reflexe, ist der falsche Tod, dem es zu entrinnen gilt. Im periodischen System ist der Kohlenstoff Träger allen organischen Lebens. Doch in der gleichen Reihe ist auch Silizium, der starre Panzer der Kieselalgen, und Blei, das keine Strahlung durchläßt. Ferner gehört zum Kohlenstoff der Diamant, der das Licht rein durchläßt und die härteste Materie ist: Buddhisten beschreiben die Befreiung aus dem falschen Bewußtsein als Bildung des Diamantkörpers.
    Aktiv, passiv und infinitiv: letztlich darf man sich nur mit dem Unendlichen identifizieren. Es besteht die Gefahr, sich das Aktive zuzuschreiben und das Passive als negatives Leiden zu erdulden. Im unendlichen Mitschwingen bleibt man gleichmütig und ist daher imstande, jene Bedingungen auszuwählen, die das Mögliche verwirklichen.
    Wassermann ist die Konstellation des Menschen; letztlich ist alle Sprache plutonisch. Doch dessen Befreiung kann nur durch Anjochung der weiteren Impulse erreicht werden.
  3. Das Umstandswort ist die Fähigkeit, die Imponderabilien, die Umstände zu bestimmen, die zur Ausführung des im Pluto erfundenen Planes maßgebend sind. Es beginnt mit der Frage nach dem Grund oder Zweck, warum oder wozu. Was ermittelt werden soll, ist nicht ein unendlicher Regreß — man kann immer eine tiefere Ursache finden — sondern der zureichende Grund, die Kraft die man einsetzen oder bekämpfen kann. Der Stickstoff, der zur entsprechenden Elementereihe gehört, ist einerseits die Grundlage der chemischen Bindung, hat also möglich gemacht, daß viel mehr Menschen ernährt werden können als früher. Andrerseits rührt von ihm der saure Regen her, der den Wald zerstört. Auch Arsen ist ein Gift dieser Reihe, das aber nur dann als solches wirkt, wenn es nicht in der richtigen Dosierung verwendet wird. Saturn im Steinbock ist Herr der Umstände, er verlangt deren Berücksichtigung im Vorhinein, die nicht durch das Denken, sondern durch das Empfinden ermittelt werden; sie sind nicht zu erkennen, sondern zu erfahren. Beachtet man die Umstände nicht — die das Denken niemals erfinden kann — so fällt die Welt aus dem Gleichgewicht, verliert die musikalische Harmonie. Das gleiche gilt für das menschliche öffentliche Leben, weshalb die Astrologen sich vor Saturn fürchteten.
    Bei jeder saturnischen, beruflichen oder verantwortlichen Entscheidung, gilt es Fragen zu berücksichtigen — warum, wann, wo, wie sehr usw. — die einem erstmals in Form von Leiden zustoßen, weil jede Erfahrung erst einmal gemacht werden muß. Wer sich aber daran gewöhnt, im Voraus die Umstände zu bestimmen, die sich analog erkennen lassen, ist aus den größten Schwierigkeiten heraus.
  4. Das Fürwort bestimmt die Energie, die man einsetzt. Das Umstandswort hat vorher die Fragen nach dem Grund geklärt. Sobald die Ursache der Kraft vereinzelt und bestimmt ist, Person oder Sache, wer oder was — gilt es die sechs weiteren Kategorien zu berücksichtigen:
    persönlich:
    wie tritt die Energie auf, angreifend, aufnehmend oder mitschwingend?
    besitzanzeigend:
    mein, dein… was rechnet einer sich zu, oder wonach sehnt er sich?
    bezüglich:
    der Mann der — worauf bezieht sich die Handlung?
    bestimmend:
    derjenige — wer ist der Träger als Teil einer Gruppe oder eines Zusammenhangs?
    unbestimmt:
    mancher — eine Begrifflichkeit, die wie in der Mengenlehre Teil einer Gattung ist.
    hinweisend:
    dieser — etwas Erfahrenes erkennen, als Namen bestimmend.
    Die Elementegruppe des Mars im Skorpion hat den Sauerstoff als das einsetzbare Feuer, aber als letztes Element, das Uran, das in seiner Spaltung alle anderen hervorbringt und dadurch das ganze Leben bedroht — vielleicht ist diese Bedrohung heute eine Angstschwelle, damit kleine Gewalttaten nicht mehr wie früher verherrlicht werden — oder es gehört als höhere Oktave zu der Elementegruppe des Neptun.
  5. Die Personen des Zeitwortes in Entsprechung zum Neptun sind die Fähigkeiten des gesellschaftlichen Zusammenschlusses. Im Dialog sind die Sprechpersonen ich und du gleichwertig mit es, dem Thema, worüber man spricht; sonst gibt es Auseinandersetzung. Die drei grammatikalischen Geschlechter — männlich, das eine Bewegung beginnt; weiblich, das sie aufnimmt, und sächlich, auf dessen Grund sie sich vollzieht, Yang, Yin und Tao — sind die Nahtstellen der seelischen Verhältnisse. Wenn die Sonderrolle von Mann und Frau, von Recht und Sitte und vom gesellschaftlichen Verkehr in Höflichkeit nicht gewahrt werden, fällt die Gemeinschaft in atavistische tierhafte Formen zurück: der Termitenhaufen oder die Rattenhorde, die Hackordnung der Hühner.
    Wie Feldenkrais über den Organismus sagt: wird ein höheres Nervensystem ausgeschaltet, übernimmt ein niedereres mit allgemeineren Antworten die Steuerung. So eine seelische Regression ist fast immer nur von außen zu beseitigen wie in Kriegen gegen Diktaturen, oder aber durch die Ablösung der Generationen. Seelische Substanz ist spürbar, auch wenn keine äußere Stellung den Menschen hervorhebt: die entsprechende Elementenreihe der Seltenen Erden kann ihr Potential vermehren, ohne ihre äußere Dreiwertigkeit zu verändern.
  6. Das Eigenschaftswort in Entsprechung zu Merkur, die Urteilskraft mit bestimmen, vergleichen und hervorheben, ist die Grundlage aller Vermögensbildung durch Erkenntnis der Urelemente. Diese merkuriale Fähigkeit äußert sich auch in der Haltung zum Geld: einerseits das bestimmte Zahlwort als exakte Buchführung und Finanzierung, andrerseits die Hochfinanz, die die Mengen in ihrer Wechselwirkung als Parameter versteht im Sinne des unbestimmten Zahlwortes.
    Die Gruppe der Halogene löst die Verbindungen der Moleküle in Elemente auf und macht andere mögliche Zusammensetzungen im Umsatz und Stoffwechsel erkennbar.
  7. Das Verhältniswort in Entsprechung zum Mond bedeutet die Phantasie, etwas auf sich zu beziehen — Nominativ; als Gegenstand zu erkennen — Akkusativ; eine Beziehung zu bestimmen — Dativ; und einen weiteren Zusammenhang im Satz zu erfassen — Genitiv; der Mond ist der stärkste Impuls des Fühlens und Elemente dieser Reihe wie Gold, Silber und Kupfer beflügeln die Phantasie. Alkalimetalle wie Kalium und Natrium verbinden sich am leichtesten mit Halogenen zu Salzen, der Basis aller organischen Energie. Kochsalz ist wie Wasser eine gesättigte Verbindung mit einem geschlossenen Achterring in der Struktur eines Edelgases, steht in Entsprechung zu Luzifer und zur Sonne, die im Rad als Element den Gegensatz zu Pluto bildet und aus Wasserstoff in der Fusion Helium erzeugt.
  8. Die Zeitwortarten in Entsprechung zu Uranus — sein Umlauf von 84 Jahren entspricht den Tönen im Quintenzirkel und dem Lebenskreis — sind die Urheber allen Werkzeugdenkens und aller Energieerzeugung mit der Eisengruppe; sie ermöglichen die Schaffung plutonischer Maschinen, aber auch von Waffen. Aller Werdegang ist dialektisch: ein Sein, Ausgangspunkt der Entwicklung, erreicht durch ein Werden ein neues Haben, wobei der neue Zustand zum Ausgangspunkt wird, bis die Entfaltung des Impulses vollendet ist.
  9. Das Hauptwort in Entsprechung zur Venus bestimmt die Fähigkeit, Form und Inhalt zu verbinden, nach vorgegebenem Bild Materie zu gestalten. In die entsprechende Reihe gehört das Kalzium des Knochenbaus und das Magnesium als Grundlage der Photosynthese der Pflanzen. Hier ist auch der Ursprung des logischen Regresses, dem der Universalienstreit des Mittelalters entstammte, ob die Worte nur Namen oder ewige Gattungsbegriffe seien, der Kampf zwischen Nominalisten und Realisten, der auch heute noch im Ost-West-Gegensatz das politische Geschehen prägt.
  10. Die erste Wortart ist der Name selbst in Entsprechung zur Eins des Jupiter, das Bekenntnis zur Ganzheit und Integration. Das letzte Ziel des Wissens ist das lebendige Wort, das das Wesen prägt und von dessen Namen aus man mit allen Wesen des All bis zu den Göttern in Verkehr treten kann. Die Elemente der Aluminiumgruppe sind heilend.

In der senkrechten Ordnung der Sinne gibt es keine Einheit; in der waagrechten der Sprache dagegen werden die Instinkte zu Teilen der Aussage, der Mensch erhebt sich im Denken über die Materie, löst die Identifikation. Daher kann die Sprache des Rades durch ihren gnostischen Gebrauch alle falschen Probleme, alle Identifikationen mit nutzlosem Leiden lösen.

Das Dreieck des Zeitwortes bestimmt den Satz, die Raumworte seine Erweiterung; Zeitwort ist analytisch, Raumwort synthetisch. Damit werden nun Raum und Zeit auch mathematisch zugänglich und können uns das Zustandekommen der Funktionen und Bereiche, der Geometrie und Arithmetik und schließlich des seelischen Rahmens der Zivilisation erhellen.

Arnold Keyserling
Weisheit des Rades · 1985
Orphische Gnosis
© 1998- Schule des Rades
HOMEDas RAD