Schule des Rades

Wilhelmine Keyserling

Mensch zwischen Himmel und Erde

V. Heilige Zeit

Das Süd Fest

S Ü D
0° Steinbock
Diesmal fiel diese Weih-Nacht auf den 21. Dezember, 18:06 Uhr.
Vorbereitung auf das Südfest sind für uns die Zwölf Tage in denen wir gemeinsam den Häuserkreis durchschreiten: unser Horoskop über das tägliche Geschehen erfahren, das uns durch das Anpeilen des Tagesthemas zur Information wird. Wir finden Ansätze zum Tun, zur Überwindung von Schwierigkeiten; wo einem selbst der Einblick fehlt, klärt er sich durch die Berichte der anderen Teilnehmer. Auf den zwölften Tag, den Tag der Liebe, fällt dann das Südfest, das Fest der Unschuld und des Vertrauens.
Freitag, 21. Dezember 1984 · 17:22 MEZ
Wie können wir uns im Venusjahr 1984 auf das Süd-Fest einstellen?

Ihr sollt den unteren Tag nicht mißachten, um den oberen zu erfüllen.

Die Erde braucht Hilfe, und die besteht darin, daß jeder sich seiner Motive bewußt wird und diese achtet.

Die neue Welt ist Kampf bis zum Sieg, der dem zukommt, welcher sich ganz dem Vorderen öffnet – das Vordere ist, was einleuchtet.

Manche werden zum Heil fallen – achtlos – andere danebenstehen in dem Glauben, sie machten es richtig. Kümmere dich nicht darum. Das persönliche Heil liegt am Einzelnen selbst. Keiner kann zur Sonnenwende helfen. Aber auch jene, die nicht durchkommen, mögen es vielleicht später erreichen.

Der Kampf ist nicht Krieg, sondern Unterscheidung des Förderlichen und Schädlichen. Nicht jeder hat recht, manche haben unrecht. Unrecht ist das Falsche, nicht das Böse. So ist Kampf Einstehen für die Richtung ohne Kompromiß. Die Gutwilligen der Vergangenheit müssen erst aus ihrer halben Höhe herunterpurzeln, dann können sie mit, weil nur der Heilige Grund alles trägt.

Kann uns das Wesen der Erde helfen?
Das Wesen der Erde tut nichts als die ganze Zeit helfen! Was soll die Frage? Die Geister öffnen Vision, die Erde hilft wirklich.

Hilft die Kraft der Himmelsrichtungen?
Nein, sie öffnet die Kraftlinien. Helfen tut nur die Erde.

Was machen die Ahnen?
Die Ahnen klären und zeigen Anknüpfungspunkte. Hilfe ist konkret greifbar, wie das Korn in der Erde sich mit ihrer Fürsorge zur Pflanze entfaltet.

Was bedeutet die Wiederkehr des Lichts?
Sie bedeutet Anfang ohne Bedrückung. Leiden entsteht aus falschen Ansätzen. Wer das Licht als Geschenk annimmt, bleibt das ganze Jahr im Wesen unschuldig und vermag Großes.

Was ist dieses Licht?
Dieses Licht ist der Seelenfunke, der zur Flamme entfacht wird. Funke besteht allein, Flamme braucht Nahrung. Licht ist Ansatz, Feuer ist Verwirklichung. Licht ist nur Möglichkeit, im Feuer wird das Licht zur Kraft.

Gebet in der Anrufung:
Heiliger Grund, gib uns die Kraft der Wahrhaftigkeit, unsere Motive zu erkennen.

Wir versammelten uns, etwas vor dem Zeitpunkt im Erdheiligtum, erkannten und begrüßten einander beim Feuerschein und wärmten uns, denn die Nächte dieses Winters waren eisig. Dann schritten wir zum Steinkreis hinauf, jeder fand seinen Platz, Arnold blickte nochmals auf seine Uhr, 18:06h, und eröffnete wie immer den Ritus, am Ort der Inspiration stehend, mit einer Festrede. Dann folgte meine Anrufung — ich stehe im Westen — die ich diesmal als Beispiel genau zitieren will. In der Struktur gleichbleibend, sind die Schwerpunkte der Einstimmung jeweils verschieden:

Atmen wir durch die Achse; spüren wir durch die Füße, und kommen in Kontakt mit der Erde. Spüren wir unsere sieben Chakren, alle Schichten unseres Bewußtseins. (Im Geiste wenden wir uns dem Himmel zu.)

Wakhan — Urgrund — allgegenwärtiger — in unserer Mitte! Skwan — Ursprung des Lichts — Urlicht des Bewußtseins — Heilige Schöpfung — überall und in unserer Mitte (ein geistig ins Überall Ausströmen und Einholen in unsere Kreismitte).
(Wir wenden uns der Erdmitte zu.) Wesen des Endlichen — Magna Mater — Wesen des ganz Bestimmten Endlichen — gib uns die Kraft der Wahrhaftigkeit, um unsere Motive zu erkennen.
Und wieder (oben) Wakhan — unendliche Leere — Kraft der Leere — und Skwan — Ursprung allen Geschehens —
Und wieder (unten) Heiliger Grund — Wesen der Erde — wir lassen uns ganz in Dein Wesen fallen und bitten Dich um die Kraft der Wahrhaftigkeit, unsere Motive zu erkennen, damit wir an der Sonnenwende teilhaben.
Und wieder Wakhan — unendliche Leere in der wir geborgen sind — und Skwan — Ursprung des Lichts — seid in unserer Mitte — hier.
Und wieder: Heiliger Grund — Kraft des Endlichen — gib uns die Kraft der Wahrhaftigkeit, unsere Motive zu erkennen, damit der Keim des Lichts in uns einziehe, damit wir mit diesem im kommenden Jahr unser Feuer entzünden.
Kraft der Offenbarung des Ostens — und der Erleuchtung — wir bitten Dich, in unserer Mitte zu sein.
Wir wenden uns dem Westen zu: Wir bitten Dich, Kraft des Lassens und Ergreifens, des Einstehens, hier in unserer Mitte zu sein.
Wir wenden uns dem Süden zu: Wir bitten Dich, Kraft der Unschuld des Kindes, Kraft des Vertrauens, den Seelenfunken in uns zu entfachen.
Wir wenden uns dem Norden zu: Wir bitten dich, Macht der Weisheit, Macht der Klärung hier in unserer Mitte zu sein — und wir bitten Dich, allen Menschen die Helfer der Erde sein wollen — allen die guten Willens sind — Weisheit in ihren nächsten Schritten zu verleihen.
Und wir bitten im Süd-Osten unsere Lehrer — wir bitten die Kraft der Liebe und Erfahrung aller Avatars und Lehrer der Menschheit, uns den Weg zu weisen.
Und im Süd-Westen bitten wir Euch, Lebenskräfte, uns zu helfen, zu bestärken, uns Mut und Heiterkeit zu bringen.
Wir wenden uns dem Nord-Westen zu: und wir bitten Euch, Mächte des kosmischen Zusammenhalte — Mächte der ewigen Gegebenheiten, der Welt Befriedung zu bringen — hier in unserer Mitte zu sein — damit wir die Kraft der Befriedung empfangen.
Wir wenden uns dem Nord-Westen zu: und wir bitten Euch, Erzwesen der Verwirklichung — über unsere Neun zu wirken, damit wir Mitarbeiter am Werk werden.
Heilige Einende Kraft
einender Einer

Dreimal haben wir uns in dieser Anrufung auf die Achse Himmel-Erde besonnen. Viele mögen bei der Ausrichtung auf die Kraft des Nordens, Kraft der Weisheit in der Einstimmung im Tun, dem vierten Chakra entsprechend, an ihre Freunde in der Au gedacht haben, die über Weihnachten dort ausharrten, um die Natur, die Bäume zu schützen. Diese Aktion hatte gleichzeitig mit unseren Zwölf Tagen begonnen, und es war uns aufgefallen, wie konform sie mit dem Geist der Zwölf verlief: der 8. war der Tag des Kampfes mit Polizeigewalt und Wasserwerfern, am 9. wurden die Randalierer als Richtung, am 10. als aufrichtige Staatsbürger gesehen, am 11. gab es Verhandlungen und am 12. wurde ihnen ein Weihnachtsfriede mit Hoffnungen einer positiven Lösung beschieden.
War es ein Zufall, oder ein geistiges Zusammenwirken?
Hat die Erde den Einsatz ihrer Getreuen angenommen? Bekanntlich ist in den Namen mehrerer Flüsse Südeuropas wie Don, Donau usw. der gleiche Stamm enthalten. Don-Tanais, Bezeichnungen der Großen Göttin-Mutter, auch Schützerin der Quellen und Gewässer, schreibt Jean Przyluski (Eranos Jahrbuch 1938). Auf die Achse Himmel-Erde, Heiliger Urgrund, Ursprung Heiliger Grund, müssen wir uns wohl mehr und mehr besinnen und diese Beziehung leben. Wenn die Erde uns nicht heilig ist, werden wir ihr und sie uns nicht helfen können.

Nach der Anrufung wärmten wir uns wieder am Feuer, das vor der Hütte noch brannte, ließen die Schnapsflasche kreisen, tauschten Gaben und Umarmungen aus. Auf Anregung unseres Festmarschalls hatte jeder beim Kommen eine kleine Gabe auf eine ausgebreitete Decke gelegt, von der er sich nun wieder ein Geschenk aussuchte. Beglückt ging er wir nach Hause, nach diesem Fest der Wiederkehr des Lichts.


In den Weihnachtsferien.

Am nächsten Tag fuhren Arnold und ich auf eine Woche nach Samos, um den Ort zu erleben, wo Pythagoras viele Jahre verbracht hatte. Wir durchwanderten die Insel zu Fuß und fuhren in einem klapprigen Mietwagen. Wir ließen die Kraft der Landschaft und die Weite des Meeres auf unsere Abgeschiedenheit wirken. Die Weihnachtsstimmung der Einheimischen erlebten wir bei Fisch und Retsina in unserer Lieblingstaverne und fanden Antwort auf Fragen, die uns zu weiterer Besinnung Anstoß gaben. Wir besuchten die Ruinen des Hera-Tempels, die Olivenhaine, wo die Natur selbst an manchen Plätzen zum heiligen Ort wird, entdeckten ein verborgenes, verlassenes Kloster, wo eine alte Frau mit unzähligen Katzen in der prunkvollen dunklen Kapelle die letzten Kerzen an den niedergebrannten entzündete.
Unsere Fragen waren an Hera, Pythagoras und den Menschen im All gerichtet, um die Kraftlinien zu ergreifen, die uns mit dem Geist der Vergangenheit verbinden.

Arnold an Pythagoras: Warum hast du uns gerufen?
Ich habe euch gerufen, weil die Zeit gekommen ist, wo mein Wissen die Grundlage eines neuen Lebens wird. Bisher war es niemandem möglich, Klarheit mit Tiefe zu vereinen. Heute wird das Wissen zum Weg und damit wird, was hier begann, allgemein zugänglich.

Willy (das bin ich) an Pythagoras: Weißt du jetzt mehr, als du bei Lebzeiten wußtest?
Nein — das Wissen erreicht man auf der Erde.

Was erreicht man im Jenseits?
Man erreicht Liebe, die auf Erden unvorstellbar ist. Wir sind hier alle eins — aber jeder wirkt auf Grund seines Wissens, das er auf Erden erreichte. So sind wir alle mit unseren Nachfolgern in enger Berührung, damit kein Same verloren geht.

Und wieder Arnold an den Menschen im All:
Was hat uns hergebracht?
Es ist der Wunsch, den alten Weisen zu verstehen, der euch führte seit jeher. Pythagoras ist für dich dein Vorfahre, auf dessen Schultern du begonnen hast. Hera war sein Urbild. Dionysos sein Freund — doch er blieb Mensch. Hera ist ein Vollendungsbild, in das man hineinwächst, wie in eine Gestalt. Sie ist potentiell, nicht aktuell.

Ich frage Hera: Was ist deine Beziehung zu Wakhan?
Ich bin die Urmutter von Himmel und Erde. Mein Name ist Heil. Wakhan bedeutet vor der Gesetzlichkeit, Hera mit.

Wer ist Frau Holle?
Sie ist das Gleiche wie ich, aber nur im Erdaspekt. Du mußt durch mich den Himmelsaspekt holen.

Was ist Freya?
Sie ist wenig artikuliert; ein Schatten einer Göttin. Ich bin Himmel, Erde und Frau. Ich bin die Göttin aller Zeiten — Tara ist das Gleiche. Tara ist Trübsinn überwinden durch Mut. Ich bin die Kraft durch Verstehen und Einstehen. Ich war immer anwesend, weil das Rad die Arbeit ist, die ich inspiriere.

Ist die Erdgöttin in Ephesos?
Sie ist überall, vor allem im Erdheiligtum in Wien. Pythagoras hat in Samos die Einheit von Erde und Himmel verstanden und erläutert. Er war nicht auf der Suche, sondern berufen, und hat das gefunden, was er sollte. So ist sein Weg gangbar. Ephesos geht durch euch in Wien weiter.

Diese und ähnliche Fragen, zur Klärung unseres und meines Weges, haben mir viel bedeutet, und obwohl es auch verregnete Stunden im ungemütlichen Hotel gab, fühlte ich mich reich beschenkt.
Wie die Frage, so die Antwort. Nicht immer ist man der Leere und Intensität fähig, die notwendig sind, auf daß die Frage — das Gebet — ihr Ziel treffen. Nicht immer ist sie so aktuell, daß die Antwort wie der Same wachsen und Frucht tragen kann.
In Samos schien mir die Gelegenheit geboten, und so wagte ich, den Menschen im All um Klärung über die Planetengötter zu bitten. Nicht Trägheit darf der Frage zugrunde liegen; was wir selbst ergründen können, müssen wir uns am tonalen Weg erarbeiten. Wenn wir bedacht, was in unserer Macht liegt, mögen uns Vision, oder Audition im Wort zukommen. Die Fragen haben keine systematische Ordnung; ich begann mit der Frage, die mir problematisch schien — die Antwort scheint mir aber allgemeingültig zu sein, und so will ich meine Erfahrung mit dem Leser teilen.

Wer ist für mich die Mondgöttin?
Sie ist deine Hohe Schwester, die dir Wort, Zeit, Augenblick, Freude zeigt, ohne Kummer. Sie hat nichts Bergendes, sondern bringt dich zum Wagen.

Was ist für mich die Göttin des Jupiter?
Sie ist die Einzige, die dir bedeutsam sein kann, weil sie die große Gemeinschaft lebt, in die du hineinwächst. Für die Griechen war sie Hera; für dich hat sie den Namen, den du ihr erfindest.

Die Gefahren der Planetenkräfte im Tonal sind ganz verschieden von den Begnadungen der kosmischen Wesenheiten als Göttinnen in ihrer nagualischen Einwirkung auf die Entfaltung des Wesens. Nur zu leicht bleiben wir an der Erfahrung alter Gefahren hängen. War ich nicht oft von mondlichen Kümmernissen geplagt! Diese Antworten waren mir äußerst wertvoll, und so wollte ich meine Freunde der Wassermannzeit einschließen und fragte von nun an für mich und die Wassermannzeit.

Was ist die göttliche Kraft des Saturn für mich und die Wassermannzeit?
Sie ist keine Göttin, sondern ein Gott. Das Können ohne Schmach; das Beschränken auf das Notwendige; die Heiterkeit — Thor.

Was ist das Göttliche des Pluto…?
Es ist der Weg des Unwegsamen; die Kraft, das Unwahrscheinliche durch Schaffung richtiger Bedingungen dennoch zu meistern. Mächte der Verkörperung — der Verwirklichung, weil Verwirklichung nur Bestehendes betrifft, Verkörperung des Ungegebene.

Dieser Text überraschte mich, denn ich hatte Verkörperung mit Körperhaftigkeit, der Venus zugeschrieben, verwechselt; vieles wurde mir klar, und so fragte ich nach der Venus.

Was ist die Göttin Venus…?
Sie ist Licht der Schönheit, mal führend, mal mitreißend; immer alles Schale hinter sich lassend, von Intensität zu Intensität springend und tanzend.

Was ist die göttliche Kraft des Mars…?
Mars ist die Fähigkeit, der Sehnsucht Kraft zu verleihen und nicht zu ruhen, bis das Ziel erreicht ist; keine Mühe scheuen, aber auch den anderen dabei brüderlich verbunden zu bleiben.

Was ist Merkur…?
Merkur der Heitere hüpft durch alle Welten, sorgt dafür, daß du nie Mangel erleidest und immer den Ausweg findest; gibt dir aber auch für andere die echte Formulierung der Antwort, die ihnen eine höhere Seinsstufe zugänglich macht.
Unterscheider der Welten. Merkur bestimmt die Dinge und Qualitäten, wie sie sind, ohne Verbrämung. Er ist das Verbindende und Trennende in Heiterkeit.

………………Uranus…?
Uranus ist Walter des Kommenden; Helfer der Forschenden, aber auch unerbittliche Grenze für alle jene, die Stufen nicht bewältigen. Es scheitert, wer nicht imstande ist, das nötige Wagnis zu unternehmen, um in ein höheres Sein zu treten, sich in Frage zu stellen: der Rechtschaffende. Er ist nicht Gott der Klarheit, sondern des Fortschritts im Geistigen. Klarheit ist Sonne.

………………Neptun…?
Neptun schafft Verbindung zwischen Menschen, ist die Kraft des Überzeugens, aber auch des Zerstörens, wenn kein Weg mehr aus der Verhärtung führt.

………………Sonne…?
Sonne ist Wesensteilnahme — Freude an Sein und Leben.

………………Rahu…?R A H U
Rahu ist Vernichtung aller Widerstrebenden, Führer aller Gutwilligen.

Wie kann ich die Widerstrebenden vernichten?
Indem du es nicht versuchst; es geschieht von selbst.

………………Ketu…?K E T U
Ketu ist Alloffenheit ohne Hemmung, ohne falsche Rücksicht auf Vergangenheit oder Mitleid. Ketu ist hart wie Rahu, weil nur Kristall trägt.

………………Luzifer…?
Luzifer ist Wesen jedes Menschen, der zum Licht drängt. Er ist die große Kraft, die Vergangenheit überwindet. Wer Luzifer findet, ist erlöst, weil er sein Ich als Werkzeug des All erkennt.

Im Steinbockgespräch des Monats, trat freilich die Achse S T E I N B O C K -  K R E B S in Augenschein, da viele den Beginn des Steinbocks, dieses öffentlichsten aller Zeichen, gerade in den Konventionen der Weihnachtsintimität der Familie verbrachten. Der Keim des Lichts, noch unscheinbar, braucht sanfte Pflege; nicht jedem wurde sie gewährt. Das erste öffentliche Geschehnis in der Christengeschichte ist der Kindermord, der Versuch, den Funken zu ersticken. So gab es bei den Freunden liebevolle Begegnungen, wie schwierige Konfrontationen; — nach den Feiertagen Versuche, gewohnte Geleise zu verlassen, sich abzugrenzen, — beruflich neue Beziehungen zu knüpfen.
Wilhelmine Keyserling
Mensch zwischen Himmel und Erde · 1985
V. Heilige Zeit
© 1998- Schule des Rades
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