Schule des Rades

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Studienkreis KRITERION

Arnold Keyserling

Arnold Keyserling

Astrologie und Kriteriologie

Der zeitgenössischen philosophischen Forschung erscheint Pythagoras als eine Mischung von genialem Wissenschaftler und wundertätigem Schamanen ähnlich wie Empedokles; und gerade mathematisch eingestellte Philosophen wie Bertrand Russell sahen ihre Aufgabe darin, die Grundlagen der Mathematik von «pythagoräischem Beiwerk» zu befreien.

Philosophische Zeitschrift KRITERION Nº 2 1969
Arnold Keyserling

Bewußtsein und Evolution

«Das Höchste wäre zu erkennen, daß alles Faktische schon Theorie ist – man suche nichts hinter den Phänomenen, sie selbst sind die Lehre». Dieses Wort von Goethe kann erst dank der Evolutionstheorie heute Gültigkeit haben. Aber wenn Goethe meint, daß das Faktische schon Theorie sei, so gilt es dieses selbst zu interpretieren, mit anderen Worten zu erkennen, daß die Natur und das Göttliche zu uns sprechen und wir imstande sein sollten, dieses Sprechen zu begreifen.

1998
Arnold Keyserling

Chakrale Musik

Seit Urzeiten gibt es in den meisten Kulturkreisen zwei Arten der Musik: jene der Kommunikation und jene der Selbstvertiefung; eine Musik, die dazu dient, Menschen aufeinander abzustimmen, im Tanz, Gesang und passiven Lauschen, und eine zweite, in der der Einzelne die Rückbindung zum Unerschöpflichen erlebt, sich in das ursprüngliche Wesen einstimmt.

1999
Arnold Keyserling

Das Wesen chinesischen Denkens

Von allen Kulturen der Welt ist dem Europäer die chinesische am fremdesten. Bei anderen kann er doch noch gewisse Gemeinsamkeiten entdecken. So hat er mit dem Inder die Vorliebe für Erklärung und Logik gemein, mit den Persern die Unterscheidung von Gut und Böse als Prinzipien, mit den Juden und dem Islam den Glauben an eine persönlich-göttliche Offenbarung, mit Amerika die Bewertung der persönlichen Freiheit und des geschichtlichen Lebens, und mit Rußland den messianischen Chiliasmus, den Glauben an ein kommendes Reich der Gerechtigkeit. Doch im traditionellen China gab es alle diese Kategorien nicht.

Verlag der Palme 1964
Arnold Keyserling

Der neue Name Gottes
Freund im All

Gott ist das Absolute, der Schöpfer und Erhalter des Universums. Es gibt auf der Erde keine geistige Tradition, die nicht auf Gott zurückging oder hinzielt. Gott ist der Gleichnamige unter allen Namen, und sobald man sich an ihn wendet, antwortet er.

Zeitschrift PLEROMA Nº 15 1999
Arnold Keyserling

Der Traum vom Paradies

Der Begriff «esoterisch» stammt aus der Schule des Pythagoras. Er bezeichnete damit jenes Wissen, das nur durch persönliche Wandlung zugänglich wird, im Unterschied zum «exoterischen» Wissen, das man schulisch, von außen erwerben kann.

Zeitschrift PLEROMA Nº 1 1995
Arnold Keyserling

Der Wiener Denkstil

Wenn heute jemand Wien nennt, dann tut er dies meist im Zusammenhang mit der Welt des Theaters, der Oper, der Musik; an zweiter Stelle denkt er vielleicht an die Entdeckung der Psychoanalyse, oder auch an die kritischen Leistungen von Karl Kraus und Hofmannsthal; aber die Bedeutung der Wiener Philosophie, die sich vor allem im sogenannten Wiener Kreis äußerte, ist nur den wenigen klar, die sich ausdrücklich mit diesem Gebiet beschäftigt haben.

Zeitschrift PLEROMA Nº 12 1965
Arnold Keyserling

Die große Uhr

Der entscheidende Schritt in der deutschen Philosophie war die Vereinigung von Kant und Goethe. Kant zeigte, daß die reine Vernunft nur die Möglichkeit erfaßt, nicht aber die Wirklichkeit. Der Bereich der letzteren erfordert die praktische Vernunft, die formale Ethik, ausgedrückt in den kategorischen Imperativen: Handle so, daß du den Mitmenschen immer auch als Ziel und nicht nur als Mittel betrachtest.

Zeitschrift PLEROMA Nº 14 1999
Arnold Keyserling

Die neue Schule der Weisheit

Das menschliche Bewußtsein hat viele Möglichkeiten der Identifikation. Während bei den Tieren Selbsterhaltung und Arterhaltung vorsprachlich harmonisch im Rahmen des ökologischen Gleichgewichtes zusammenwirken, hat sich beim Menschen dieser Zusammenhang teilweise gelöst, oder sogar in ein disharmonisches Spannungsverhältnis verwandelt.

1991
Arnold Keyserling

Die neuentstehende Welt

Wenn in der von uns immer intensiver erlebten Dramatik des ausgehenden Jahrtausends die Vision eines heranbrechenden neuen Zeitalters und eines neuen Menschen, vermittelt durch die New Age Bewegung, zunehmend an Bedeutung gewinnt, so ist dies keineswegs nur die Folge eines sich von den Vereinigten Staaten her ausbreitenden Modetrends.

1999
Arnold Keyserling

Die Todesschwelle in Meyrinks erleben

Es gab seit den Anfängen der Geschichte keine Kultur oder Religion, deren Willensrichtung sich nicht aus der Haltung zum Tode bestimmte. Und wenn die heutige Zivilisation in Ost und West, in ihrer kommunistischen und positivistischen Form, diesen auszuklammern sucht, so bestimmt sie sich nur damit ihren Existenzrahmen, der sich auf die senkrechte Achse des Kreises zwischen Triebstruktur und Überich, Wirtschaft und Ideologie beschränkt.

Philosophische Zeitschrift KRITERION Nº 2 1969
Arnold Keyserling

Evolutionstheorie und Religion
im Gespräch mit Franz Kreuzer

Herr Professor, wir wollen das Thema «Evolutionstheorie und Religion» in einer umfassenden, weltumspannenden Sicht, insbesondere auch unter Einbeziehung der asiatischen Religionen und der Naturreligionen, fortsetzen. Vorerst aber ein paar Worte zu ihrer Person. Sie sind träger eines berühmten Namens...

1999
Arnold Keyserling

Forum der Maieutik
in Wirtschaft, Politik und Kunst

Maieutik hieß die Hebammenkunst des Sokrates. Sie hatte als Ziel, die geistige zweite Geburt des Wesens vorzubereiten, brachte also die mythische und rituelle Initiation der Stammeskulturen auf die logische Ebene des Verstehens. Nur wer dieses Verstehen, den Schritt vom Mythos zum Logos vollzogen hat, der kann für andere Vorbild und Sinnbild ihres eigenen Strebens werden.

1999
Arnold Keyserling

Forum Pleroma

Die heutige Zeit ist gekennzeichnet durch eine vertiefte Suche nach dem Lebenssinn, sowohl in der Jugend als auch bei älteren Menschen. Biologie und Psychologie haben gezeigt, daß ein Leben unterhalb spontaner, schöpferischer Gestaltung in der technischen Zivilisation zur Depression, zur Verzweiflung führt.

1977
Arnold Keyserling

Gott, Zahl und Wirklichkeit

Der Mensch lebt in der Wirklichkeit. Doch braucht er sich dessen nicht bewußt zu sein: an Stelle der Wirklichkeit kann er in einer eingebildeten Welt leben, einer Welt, in welcher die Daten seiner Erfahrung aus seiner Vorstellung heraus zu einem phantastischen Bild ergänzt werden.

Zeitschrift PLEROMA Nº 8 1965
Arnold Keyserling

Heilung durch die Seele

Der erste mythische Lehrer der ärztlichen Kunst war der Zentaur Chiron, ein Wesen mit Menschenoberkörper und Pferdeleib. Der Name bedeutet auch die Hand, und die Fähigkeit des Arztes ist das Behandeln, vom Handauflegen des Priesters über die ärztliche Behandlung bis zu jeglicher Manipulierung.

1999
Arnold Keyserling

Klaviatur der Kreativität
Monographie: Die Inbegriffe der Qualia

Gott ist keine Hypothese, kein Glaubensartikel, sondern die Urwirklichkeit des Seins. Während andere Lebewesen eingeordnet sind in die Zweiheit von Gattung und Einzelwesen mit seiner Überlebensstrategie, ist für den Menschen das Um-greifende das Weltall und damit der ganze Kosmos: sowohl der Makrokosmos des All, als auch der Mikrokosmos der kleinsten Materieeinheiten vom Quark bis zum Molekül.

2002
Arnold Keyserling

Konkretes und abstraktes Denken bei Lévi-Strauss

Der Strukturalismus von Lévi-Strauss hat viele Ahnen: die österreichische Gestaltpsychologie, die Linguistik von Ferdinand de Saussure, und die Anthropologie von Marcel Mauss. Seine Begründer wollten einen neuen fruchtbaren Ansatz für die ethnologische Forschung erhellen.

Philosophische Zeitschrift KRITERION Nº 2 1969
Arnold Keyserling

Krankheit in verschiedenen Kulturen

Ein Religionsphilosoph ist jemand, der glaubt, daß es Religion gibt, der aber nicht aus einem Bekenntnis an diese Fragen herangeht. Wie es der Ethnologe Malinovsky einmal sagte, der Eingeborene hat immer recht.

Tonbandabschrift einer frei gehaltenen Rede 1992
Arnold Keyserling

Kreativer Frieden

William James, Begründer der amerikanischen Philosophie des Pragmatismus, schreibt in seinem epochemachenden Buch «The Varieties of Religious Experience» folgendes Postulat: «You have to attain in peace the moral quality of war». Es ist leicht, in Notzeiten oder Kriegszeiten, gemeinsam die Feigheit zu Überwinden.

Vortrag in Berlin 1995
Arnold Keyserling

Metaphysische Grundlagen des Delphischen Orakels

In den letzten Jahrzehnten wurden die geistigen Kriterien verschiedener Kulturen aus der Achsenzeit - siebtes vorchristliches Jahrhundert - als Menschheitserbe geklärt und die eurozentrischen und ethnokolonialistischen Standpunkte überwunden: der indische Yoga, der chinesische I Ging, die indianische Naturfrömmigkeit, das afrikanische Verständnis der jenseitigen Mächte und der sibirische Schamanismus fanden ihren gebührenden Platz in der Weltweisheit.

Zeitschrift PLEROMA Nº 4 1995
Arnold Keyserling

Metapolitik

Wenn wir die heutige politische Situation betrachten, so gibt es Katastrophen, negative Erwartungen, Szenarien des unausweichlichen Weltuntergangs, ob diese nun die Atomzerstörung wie bis zum Ende des kalten Krieges war, oder jetzt die unausweichliche ökologische Vernichtung, der Treibhauseffekt, das Ozonloch, die Zerstörung der Regenwälder, die Versteppung von früherem Kulturland und der wachsende Gegensatz zwischen Armen und Reichen.

Zeitschrift PLEROMA Nº 2 1995
Arnold Keyserling

Musik ist das Philosophische Urwissen
Über den Wiener Musiker und Komponisten:
Josef Matthias Hauer

Ich bin kein Musiker sondern Philosoph. In meiner Jugend hatte ich entdeckt, daß nach langer denkerischer Bemühung das Spielen bestimmter Akkorde meine Vitalität wieder herstellte.

1999
Arnold Keyserling

Musik und Sinn
Metaphysik der Weltkultur

Musik ist reiner Sinn ohne Bedeutung, Vernehmen der Schöpfungsprinzipien, der Aspekte Gottes als Zahlen reiner Potentialität im Augenblick schöpferischer Indifferenz, innerer Leere in Ruhe.

Zeitschrift PLEROMA Nº 9 1997
Arnold Keyserling

Musik und Theater als Weg der Menschwerdung
im Gespräch mit Gottfried von Einem

Was ist Musik überhaupt?
Klang gewordene Menschlichkeit. Ein harmonisch, melodisch, rhythmisch zusammengefügtes Zeitgewebe. Seine Farben erhält es von den Instrumenten. Inhalt und Form fallen ineinander. Musik kann heilend wirken, zur Einsicht führen. Um Musik zu schreiben, bedarf es der Liebe. Und natürlich der Kenntnis der verschiedenen Kompositionstechniken. Sie sind die Voraussetzung, einen eigenen Ton zu finden. Wenn man begabt ist, nimmt man auf und nimmt an. Dadurch bereichert sich die Palette. Musik kann eine Explosionskraft ohnegleichen haben. Rhythmus, Melodie und Harmonie können den Menschen buchstäblich aus sich selbst herausführen.

Zeitschrift PLEROMA Nº 6 1996
Arnold Keyserling

Mystisches Wissen der alten Griechen

Meine Damen und Herrn!
Die geistige Entwicklung vollzieht sich im Moment mit großer Geschwindigkeit. Ich komme gerade von einem Kongreß der humanistischen Psychologie aus London zurück. Ich habe dort Rupert Sheldrake sprechen gehört, der eine Theorie entworfen hat, daß das persönliche Gedächtnis eines Menschen nicht im Körper ist, sondern in einem morphogenetischen Feld. Und dieses Feld sei sozusagen unser «Subjekt».

Vortrag im Haus International - München, 1. August 1984
Arnold Keyserling

Naturwissenschaft gegen Esoterik
im Gespräch mit Johann Götschl ·
Moderation Franz Kreuzer

Das Wort Esoterik stammt von Pythagoras, und auch Esoterik stammt von ihm. Es gibt ein Wissen, das man lernen kann, weil es strategisch ist. Und es gibt ein Wissen, das das Sein verwandelt. Das Wissen, das das Sein verwandelt, verlangt, daß der Mensch selbst sich als Experiment nimmt, das nennt man Initiation, im Unterschied zu Prüfungen akademischer Art. Niemand kann ein esoterisches Wissen erwerben ohne zwei Schwellen zu durchschreiten, d.h. die Schwelle des Traumes und die Schwelle des Todes.

1989
Arnold Keyserling

Offenbarung · Religion · Spiritualität

Von der Evolution aus betrachtet ist der Mensch das werkzeugschaffende Tier. Er lebt zwischen Selbsterhaltung und Arterhaltung, Selbst und Ich, Traum und Wachen, soziokultureller Tradition und Gesellschaft. Die Mutation der neolithischen Revolution brachte die Teilung der Großhirnhemisphären, die Lateralisation der Hände in links und rechts und die Unterscheidung von Raum, Zeit und Zahl.

Zeitschrift PLEROMA Nº 3 1995
Arnold Keyserling

Orphisches Urwissen

Wir leben in einer Zeit europäischen Niedergangs. Nie war unsere Kultur so richtungslos wie heute, und als entscheidende Mächte wirken Amerika und Rußland. Sie sind beide aus europäischem Geist geboren, beschränken sich aber auf gegensätzliche Einstellungen, die mit der Geschichte wenig zu tun haben.

1985
Arnold Keyserling

Philosophie als Handwerk

Philosophie gilt heute als akademische Disziplin, die zwischen Wissenszweigen vermittelt und sie aufeinander abstimmt. Doch im sokratischen Ursprung ist sie etwas anderes: das Streben (Philia) nach Können (Sophia). Weisheit ist nicht Wissensstrategie, sondern Beherrschung des gesamten Wissens und Tuns aus der inneren Mitte der Spontaneität heraus.

1986
Arnold Keyserling

Ritus der Blockheide bei Gmünd

Der Ritus der Blockheide – bei Gmünd – hat die Kräfte des Gesteins befreit. Den großen Felsen dieses heiligen Ortes – die von den Verständnislosen der letzten Jahrhunderte «Stein des Teufels», «Brot des Teufels», «Schuldstein» benannt wurde, wurde im Ritus der Freunde Gottes ihre Würde zurückgegeben. Sie sind nicht Teufel, sondern Engel, das heißt Boten der Erde, vermitteln die Kraft des Unerschlossenen – im Tun – die Kraft der Erde.

Verlag der Palme 1992
Arnold Keyserling

Rückkehr der Weisheitstradition

Durch Jahrtausende war das Entwicklungsziel des Menschen der Weise - in Asien, Afrika und in allen Naturvölkern. Der Weise ist nicht nur der Wissende, sondern auch der Tuende, dessen Handeln mit seiner Wahrnehmung, seinen Wünschen, seiner Aufgabe und seiner Berufung übereinstimmt.

2002
Arnold Keyserling

Rückkehr des Selbstverständlichen

Die Philosophie des New Age hat sich in den letzten zwanzig Jahren außerhalb der akademischen Mauern entfaltet: Human Potential Movement, Humanistische und Transpersonale Psychologie, innere Ökologie, experimentelle Religion, Bewußtseinsforschung sind Beispiele dafür.

1984
Arnold Keyserling

Spirituelle Ästhetik als Weg der Erkenntnis
im Gespräch mit Ernst Graf

Was bedeutet für Dich Ästhetik?
Ästhetik ist die Struktur der Schönheit, und diese verlangt ein Studium, eine Theorie der Schönheit und ihrer psychologischen Wirkung. Ästhetik ist das, was die Schönheit erkennbar macht; in weiterem ist sie ein Gebiet, ein Feld, an dem ich die Aktualität der Wirklichkeit erkennen kann. Es hat damit zu tun, daß es eine Art Lesen der Welt gibt.

Zeitschrift PLEROMA Nº 7 1996
Arnold Keyserling

Vernünftige Hermetik

In einer Zeit, in der sich nach seinen Worte die akademische Philosophie in eine elitäre Esoterik zurückgezogen hat und die wirksamen Kräfte der Sinnsuche entweder bei postmodernen Denkern wie Derrida und Popper liegen, oder in den zahllosen Bewegungen des arationalen New Age, ist es sinnvoll, eine Tradition zu entschlüsseln, die bei Achtung der rationalen Vernunft einen gemeinsamen Nenner des Weltverständnisses - in KANTS Worten Philosophie im Weltbegriff statt im Schulbegriff - herausschälen kann.

1999
Arnold Keyserling

Visionen der Wassermannzeit

Am 4. Juni 1943 um 16:00 Uhr saß ich in einem Kaffeehaus in Brüssel, gegenüber einem Spiegel, und las im Buch BERGSON «Matiere et Memoire». Plötzlich sah ich im Spiegel anstelle meines Gesichts eine sich drehende Scheibe, ähnlich einem Praterkarusel im Winter, wenn die Figuren durch ein Tuch zugedeckt sind.

Zeitschrift PLEROMA Nº 5 1995
Arnold Keyserling

Vom Kampf ums Dasein zum globalen Dorf

Eine der entscheidenden Entwicklungen der Gegenwart ist die mathematische Dynamik von Ralph Abraham. Er beklagt sich mit Recht, daß die Fortschritte auf diesem Gebiet von den meisten Geistes- und Gesellschafts­wissen­schaftlern nicht zur Kenntnis genommen werden, weil die mathematischen Formeln dem unvorbereiteten Leser zu schwer erscheinen.

1999
Arnold Keyserling

Voraussetzungen der Sinnesphilosophie

In dieser Untersuchung möchte ich die grundsätzliche Verschiedenheit der Philosophie Hermann Keyserlings mit allen früheren aufzeigen und weiter meine an sie anschließende Arbeit skizzieren.

Schule der Weisheit / Innsbruck-Mühlau 1949
Arnold Keyserling

Zeitgeist des Rades

Das Ziel meiner Geschichte war nie akademisch. Ich gehöre der Tradition der Schule der Weisheit zu, deren Ziel das Nichtwissen im sokratischen Sinn ist, oder das Erreichen der inneren Leere als Vorausbedingung des Erfahrens der Fülle wie bei Buddha.

Zeitschrift PLEROMA Nº 11 1998
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