Schule des Rades

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Studienkreis KRITERION

Dago Vlasits

Dago Vlasits

Das stumme Wissen

Es gibt wohl kaum einen Begriff, der auf eine vergleichbare Karriere zurück­blicken kann wie jener der Information. Aus einem ursprünglich philo­so­phi­schen Begriff, der seine Wurzeln in der platonischen Lehre von den ewigen Ideen hat. bzw. im aristotelischen Konzept der Formursache, die der poten­tiellen, amorphen Materie ihre aktuelle Gestalt aufprägt, wurde ein profaner Begriff, der aus der heutigen Sprache nicht mehr wegzudenken ist.

Zeitschrift PLEROMA Nº 12 1998
Dago Vlasits

Der neue Name Gottes
Vorwort zu dem gleichnamigen Buch von Arnold Keyserling

Mit dem herrschenden Konsens, dass die Frage nach dem Sinn im Rahmen des naturwissenschaftlichen Weltbildes nicht gestellt und diskutiert werden kann, was für viele gleichbedeutend ist mit der Auffassung, dass es überhaupt keine wahren, also allgemeingültigen Antworten auf diese Frage gibt, mit diesem aufklärerischen Konsens sieht sich heute jeder philosophische und religiöse Denker konfrontiert.

erschienen beim BÖHLAU-Verlag 2001
Dago Vlasits

Die Atomstruktur – ein Bild menschlicher Ganzheit

«Alles besteht aus Atomen», war die Antwort des Physikers und Nobel­preis­trägers Richard Feynman auf die Frage, was er denn als wichtigste Botschaft der Menschheit an eine außerirdische Zivilisation senden würde.

Zeitschrift PLEROMA Nº 11 1998
Dago Vlasits

Die Kaaba des Kosmos

Der abstrakte Würfel ist das Bild des Leeren und des Vollen, des Vakuums und des Pleroma. Er birgt die Möglichkeit aller Dimensionen, die sich in unserem Vorstellungsraum entfalten können. Die Würfelgeometrie generiert die Struktur des Atomkerns und der Elektronenhülle, wie auch die zehn Zahlen als Ur-Chiffren des Sinnes und aller Gestalt.

Zeitschrift PLEROMA Nº 13 1998
Dago Vlasits

Physik und Hyperphysik

Der amerikanische Wissenschaftsjournalist John Horgan vertritt in seinem Buch «Die Grenzen des Wissens» die Auffassung, dass die physikalische Grundlagenforschung im ausgehenden 20. Jahrhundert an ihr Ende gelangt ist.

Zeitschrift PLEROMA Nº 14 1999
Dago Vlasits

Vom Sinn der Zahl - Teil I

Das menschliche Erkenntnisstreben kann zweifältig ausgerichtet sein, einer­seits auf objektive Strategien, andererseits auf subjektive Weisheit. Die Suche nach Weisheit hat die Einstimmung auf die Ganzheit, die Schaffung des Sinnes und die Spontaneität des Wollens zum Ziel. Auf objektive Stra­tegien ist hingegen die wissenschaftliche Methode aus.

Zeitschrift PLEROMA Nº 4 1995
Dago Vlasits

Vom Sinn der Zahl - Teil II

Leben im Gewahrsein bedeutet leben im Einklang mit der schöpferischen Kraft, sie ist die ewige Geburt des Neuen. Wir finden uns aber zugleich auch in einer geordneten Welt, die in ihrer mineralischen Härte streng geordnet erscheint, und jede entstehende Struktur ist durch vergangene Strukturen bedingt, wie etwa die Naturreiche von Mineral, Pflanze, Tier und Mensch aufeinander aufbauen.

Zeitschrift PLEROMA Nº 5 1995
Dago Vlasits

Vom Sinn der Zahl - Teil III

Durch die kopernikanische Wende verlor der irdische Mensch seine Mitte im Universum. Der strukturierte Raum, in welchem alle Erscheinungen auf den Menschen und sein Mysterium der unergründlichen Gottheit zentriert sind, wie ihn die mittelalterlichen Kosmogonien voraussetzen, ist heute in Haufen von Galaxien zerborsten, und auf der Mikroebene finden wir einen Haufen von «Energiepaketen».

Zeitschrift PLEROMA Nº 7 1996
Dago Vlasits

Wege des Rades

Verhalten und Kommunikation der Menschen vollziehen sich überwiegend nach dem Muster der sechsfältigen Urfamilie von Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn und Tochter. Man ist in einem Abhängigkeitsverhältnis wie Sohn und Tochter, gleichgestellt wie Bruder und Schwester oder in einer übergeordneten Position, wenn man etwa väterliche und mütterliche Funktionen übernimmt.

Zeitschrift PLEROMA Nº 3 1995
Dago Vlasits

Wir müssen ihnen mitteilen

...daß Sie ein Nichts sind. Aber seien Sie beruhigt, dies gilt für alle Beteiligten. Alle Wesen, die sich in diesem Universum tummeln sind Nichtse mit ein bißchen etwas drumherum.

Zeitschrift PLEROMA Nº 8 1996
Dago Vlasits

Wissenschaft und Weisheit

Ab dem 7. Jahrhundert v.Chr. versuchten die Ur-Väter unserer modernen Wissenschaft, die vorsokratischen Philosophen, die Ganzheit von Gott, Mensch und Welt in eine logische Begrifflichkeit zu fassen. Sie suchten die Arché, das Ur-Prinzip, aus welchem sich Materie, Leben und Bewußtsein ableiten läßt, und welches bis dahin nur mythisch artikuliert war.

Zeitschrift PLEROMA Nº 2 1995
Dago Vlasits

Wissenschaft vom Ursprung ist der Ursprung von Wissenschaft

Seit es Menschen gibt, fragen sie nach Ursprung, Ordnung und Sinn ihrer Welt. Doch die spezielle Art des wissenschaftlichen Herangehens an diese Frage hat ihre Wurzeln bei Thales und den anderen Vorsokratikern.

Zeitschrift PLEROMA Nº 1 1994
Dago Vlasits

Zur Orientierung in der globalen Kultur

Es wird wohl kaum jemand den schlichten Befund bestreiten, dass die Menschen vielfältigen Mangel leiden und nach mehr Glück und Erfüllung streben. In diesem Sinne unterscheiden auch die Mythen zwischen einer göttliche Vollkommenheit, Unsterblichkeit und Glückseligkeit auf der einen Seite und dem diesseitigen, sterbliche Leben mit seinem Unglück und seinen Widersprüchlichkeiten auf der anderen, um die Verfassung des Menschen zu charakterisieren.

Zeitschrift PLEROMA Nº 15 2000
Dago Vlasits

Zwischen gezweitem Bewußtsein und mystischer Einheit

Was immer für ein Inhalt im Bewußtsein aufscheinen mag und unabhängig davon, welchen Realitätscharakter ich diesem zurechne, der objektivierten Erfahrung steht immer ein Subjekt gegenüber. Philosophisches Forschen kann daher als ersten oder letzten Grund nur dieses Subjekt des Augenblicks finden und somit feststellen, daß es immer schon von diesem ausgeht und ausgegangen ist.

Zeitschrift PLEROMA Nº 10 1996
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