Schule des Rades

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Studienkreis KRITERION

Wilhelmine Keyserling

Wilhelmine Keyserling

Das Einzelne am Hintergrund des Ganzen

Auch das Auge hat die Fähigkeit in einem kleinsten Punkt zu beruhen - dann gibt es wiederum den peripheren Blick, der einen weitesten Bereich erfaßt, ohne hinzusehen. Das Seltsame ist, daß diese zwei Möglichkeiten einander hervorrufen können: wenn ich mein ganzes Sinnen auf einen einzigen Punkt richte, kann sich das Rundherum auftun.

1999
Wilhelmine Keyserling

Das Horoskop

Der Tierkreis ist für den Astrologen das Bestehende im Wandel. Aus der Bewegung von Erde und Sonne ergibt sich in ihm als unser Umfeld Anfang und Ende - indem die Sonne ihn «durchläuft».

Zeitschrift PLEROMA Nº 11 1998
Wilhelmine Keyserling

Das Verständnis der Chakras in Beziehung zum Rad

In Beziehung zu den Chakras ist die Null die Urenergie, jenseits von Ort und Zeit, im überall. Im Menschen aktualisiert sie sich siebenfältig in seiner «kosmischen Flöte». Viele Energieströme und Energiezentren sind im Materiebereich des Körpers wirksam. Aber was wir sind - Materie, Energie, Information - unsere Identität beruht auf der Sieben, die sich in der Achse von unten nach oben, von der Erde zum Himmel reihen.

Zeitschrift PLEROMA Nº 8 1996
Wilhelmine Keyserling

Das Wort und das Mantra

Gedanken die Kommunikation und Kommunion (Vereinigung der Wesen) vermitteln, kreative, erneuernde Gedanken, die einen Fortschritt im Verständnis des Menschen und seiner Welt bringen, und mechanische, assoziative Gedankenabfälle, die ihn beinahe unaufhörlich bewußt und unbewußt durchfließen, unbeabsichtigt und ungewollt. Gedanken, die keine Klärung hervorrufen, keine freudige Stimmung oder praktische Lösung vermitteln; Wiederholung von bereits Gedachtem, die Energie vergeudet, statt sie zu vermehren.

Zeitschrift PLEROMA Nº 14 1999
Wilhelmine Keyserling

Der heilige Raum

Der Ritus der Feste im Erdheiligtum als Entfaltung und Festigung unseres Wesens im wassermännischen Bewußtsein hat 1982 begonnen. Es war dies auch der erste kontinuierliche gemeinschaftsbildende Einsatz.

1997
Wilhelmine Keyserling

Die acht Feste der Wassermannzeit

Die acht Feste sind die acht Raumzeitpunkte im Jahr, wo das Unwandelbare des Raumes (Ost bleibt immer Ost) im Jahreskreis erreicht und erfahren wird. Es sind die Schnittpunkte der acht Richtungen im Jahreskreis. Wir feiern sie im Erdheiligtum, in unserer Kirche ohne Mauern.

1999
Wilhelmine Keyserling

Die Entdeckung der Weisheit des Körpers

In unserer Zeit, die jeden zur eigenen Lebensgestaltung und Entscheidung aufruft, geht es nicht um persönliche Meinungsbildung, sondern um vertieftes Verstehen der Grundlagen sowohl einzelner Gebiete als auch der Lebensganzheit.

1999
Wilhelmine Keyserling

Die kosmische Flöte und die Himmelsleiter

Die sieben Chakras in uns sind Potentialitäten, die einerseits das 12-fältige Weltfeld (Tierkreis) und unser zwölffältiges Wirkfeld (Häuserkreis) zeugen, sich andererseits in der 9 zu Wirkkräften des Ich verbinden, in Korrespondenz zu den Planeten. Jede dieser 9 Aktualisierungskräfte hat im Welt- und Wirkfeld und in seinen Wechselwirkungen mit anderen der weiteren acht Kräften eine Spanne des Geschehens, die zwischen Leben und Tod, gut und böse, Positives und Negatives bewirkt.

Zeitschrift PLEROMA Nº 12 1998
Wilhelmine Keyserling

Die Zahlen als Prinzipien
Die Planeten als Sphären

Der primäre Gegensatz den wir uns vorstellen können, ist nichts und etwas. Das Etwas können wir erfahren, erforschen. Das Nichts bleibt für uns das ewig Unerschlossene, reine Potentialität, der die Aktualität entspringt, auf die sie wieder zurückweist. Als Potentialität unfaßbar birgt das Nichts das Etwas, aber auch das Etwas birgt das Nichts auf verschiedene Weise: als ungreifbare Mitte eines Zusammenhangs, der Mitte eines Rades, oder als zeitloser Augenblick, oder als Null zwischen der positiven und negativen Zahlenreihe.

1992
Wilhelmine Keyserling

Die Zahlen als Schöpfungsprinzipien

Enneagramm ist auf griechisch Neuneck.
Die Neunheit erfaßt alle Wirkweisen und damit alle Wechselwirkungen im menschlichen Dasein, so wie im Mikrokosmos zwischen den Elementegruppen. Im Makrokosmos ist die Neunheit im System der Planeten verwirklicht.

Zeitschrift PLEROMA Nº 15 2000
Wilhelmine Keyserling

Körpergewahrsein und Yoga

Mir liegt nicht daran «Yoga zu machen»; ich schöpfe vielmehr aus dem reichen Schatz des Yoga, dem Verständnis der Inder, denen die Beziehung zwischen Körpergewahrsein und denken, fühlen, ja der Befreiung des spontanen Wollens, das der inneren Leere, der «Mitte» entspringt, seit jeher ein Anliegen war. Ich arbeite aus dem Verständnis der Yogamethodik, soweit sie mir zugänglich ist, und der eigenen Erfahrung.

Zeitschrift PLEROMA Nº 1989
Wilhelmine Keyserling

Leben im Rad

Wir sind in einem Zeitpunkt, da sich die festgefügten Weltbilder, die ihren Ausdruck in Gesellschaftsformen mit ihren Sitten, Riten, Geboten und Verboten fanden auflösen, da sie mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft nicht mehr übereinstimmen.

1989
Wilhelmine Keyserling

Über das Leben im RAD

Das RAD ist Inbild des Verstehens aller Erfahrung, alles Erfahrbaren. Es macht den Zusammenhang von Nichts und Etwas sichtbar: Es ortet die Schöpfungspotenz in der Null und stellt ihre Ausprägung in den neun Schöpfungsprinzipien dar.

1999
Wilhelmine Keyserling

Vom Körper den ich habe zum Leib der Ich bin

Dies ist der Titel eines Symposions, und wir haben uns vorgenommen, dieses Thema von verschiedenen Körpertechniken und Sportarten aus zu betrachten. Ich habe einmal für eine Abhandlung über den Yoga eine ähnliche überschrift gewählt: über den Körper in die Erfahrung der Ganzheit. So will ich gleich mit dem Yoga beginnen.

1999
Wilhelmine Keyserling

Von den sieben Chakras
zur Himmelsleiter des Mitwirkenden am Werk

Die Chakras sind die sieben voneinander verschiedenen Schwingungszentren des menschlichen Kraftfeldes im Körperraum, und damit des möglichen Bewußtseins. Die 7, das heißt die 4 Beweger, empfinden, denken, fühlen, wollen, in den 3 Bereichen, Körper, Seele, Geist, sind auch die Konstituenten der Welt des Menschen, ihn selbst eingeschlossen.

1996
Wilhelmine Keyserling

Was ich von den Zahlen verstehe

Die Zahlen hatten für mich immer etwas geheimnisvoll Beglückendes. Sie haben mich persönlich berührt. Was war das für eine Seligkeit, als mir auffiel, daß der Schritt von der 1 in die 0, die für mich den Ursprung darstellte, nicht schwieriger ist als der von 4 zu 3, von 3 zu 2 und von 2 zu 1.

Zeitschrift PLEROMA Nº 9 1997
Wilhelmine Keyserling

Yoga als Durchbruch zum Wesen

Yoga zählt zu einem der religiösen Wege des Hinduismus und zwar ist es jener, der am Körper ansetzt, um Befreiung, von den Bedingtheiten der Welt zu erreichen; das heißt, sich nicht mit diesen zu identifizieren, sondern zum Zeugen der Vorgänge und Vorfälle zu werden.

1999
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