Schule des Rades

Hermann Keyserling

Kritik des Denkens

Der kritische Gesichtspunkt

Kritik der Weltanschauung

Nimmt die Kantische Grunderkenntnis den Ergebnissen der Naturforschung irgendetwas von ihrem Wahrheitswert? Durchaus nicht; sie berichtigt bloß deren Sinn; naive Erkenntnisse formt sie zu kritischen um. Die Vernunftkritik gehört mit in den Rahmen der allgemeinen kritischen Phänomenologie hinein, sie stellt den Zusammenhang zwischen verschiedenen Arten des Erscheinenden fest, leistet sonach, was jede kritische Untersuchung im Reich des Gegebenen zu leisten hat und kann nicht mehr zustande bringen. Es ist nicht wahr, daß die Erkenntniskritik den übrigen Wissenschaften zugrunde läge und daher über deren Wahrheiten zu entscheiden hätte — mit ihnen allen gehört sie einer Sphäre an. Ob Kant sich über diesen Punkt ganz klar gewesen ist, läßt sich schwer mit Sicherheit entscheiden; seine Äußerungen sind vielfach mißverständlich. Gewiß ist, daß seine Nachfolger die Hauptsache zumeist nicht begriffen und daher die kritische Philosophie zu einer Irrlehre verbildet haben, die noch heute das Denken Vieler sterilisiert. Mit seltenen Ausnahmen behaupten nämlich alle Kantianer, zu welcher speziellen Sekte sie sich auch bekennen mögen, die Kritik lehre den reinmenschlichen Ursprung der Erscheinungswelt und mithin deren objektive Unwirklichkeit. Selbst wenn die Welt tatsächlich unwirklich wäre — keine Kritik der Welt vermöchte dies zu beweisen: sie setzt ja die Erfahrungswelt voraus, und aus der realen Voraussetzung einer Sache deren Nicht-Existenz zu folgern, ist ein selbstmörderisches Unterfangen. Wie sollte es gelingen, vermittelst spezieller Phänomene über die Wirklichkeit oder Unwirklichkeit aller Phänomene überhaupt, in welche jene offenbar als Teile hineingehören, ein Urteil zu fällen? Wie sollte es möglich sein, aus Mitteln der Vernunft die Vernunft selbst, und die allgemeine Gegebenheit auf eine besondere dem Dasein nach zu begründen? Wohl ist es möglich, die unmittelbaren Gegebenheiten des erfahrenden Bewußtseins, unabhängig von allen seinen der Außenwelt entnommenen Inhalten durch Abblendung oder Einklammerung aller übrigen Gegebenheit gesondert zu betrachten. Diese methodische Möglichkeit hat Edmund Husserl am klarsten herausgearbeitet, während Henri Bergson sie in seinem Philosophieren am erfolgreichsten verwirklicht hat. Doch gerade Husserl hat verkannt, daß es sich bei seiner Wesensschau eben auch um ein unmittelbares Hinnehmen von Phänomenen als Wirklichkeiten handelt. Das letztlich Unfruchtbare von Husserls Einstellung beruht darauf, daß sie genau auf der Grenze zwischen wissenschaftlichem Begreifen und dem, was ich Sinneserfassung und Innewerden heiße, und was nicht mehr Wissenschaft sein kann, ihren ideellen Ort hat. Doch dieses Urteil ändert nichts an ihrer grundsätzlichen Wirklichkeitsgemäßheit. Und auf alle Fälle hat Husserl das große negative Verdienst, dank seiner positiven Bestimmungen die alten Irrbegriffe einer intellektuellen Anschauung und apriorischen Erkenntnismethode erledigt zu haben. Es ist ein für alle Male so: wer unabhängig von der Erfahrung Erkenntnis zu gewinnen glaubt, der weiß nicht zu beobachten und täuscht sich über den Sinn seines Vorgehens. In diesem Zusammenhang haben Fichte, Schelling und zum Teil auch Hegel sich selbst mißverstanden. Kant nun ist in Wahrheit nicht anders verfahren als jeder exakte Naturforscher: er hat den Zusammenhang des Gegebenen zu entwirren und zu begreifen versucht, von den Resultaten hat er auf die bedingende Ursache geschlossen, seine Methode war eine regressive. Kants Fragestellung ist im Prinzip die folgende: vorausgesetzt, daß die Naturwissenschaften wirkliche Erkenntnis vermitteln, wie ist diese Wirklichkeit zu verstehen? Vorausgesetzt, daß es einen Zusammenhang des Wirklichen gibt, welchen Sinn kann dieser Zusammenhang wohl haben? Kants Kritik hat mit Metaphysik nichts zu tun: sowohl der Voraussetzung als der Methode als den Ergebnissen nach bleibt sie streng im Bereich der Phänomene. Allerdings hat Kant Erkenntnisse besonderer Art entdeckt, die nicht aus der Erfahrung stammen, sondern dieser vielmehr zugrunde liegen — und diese Erkenntnisse hat er (leider!) mit dem Adjektiv apriorisch belastet. Aber festgestellt hat er sie nicht auf apriorischem Weg, sondern an der Hand der Erfahrung, durch rückwärts greifendes Experimentieren, und ihr Sinn ist nicht der, daß sie außerhalb des Rahmens der erforschbaren Natur belegen wären, sondern der, daß sie nicht in der äußeren Natur, sondern in der des Menschen ihren Grund haben. Es kann nicht oft genug wiederholt werden: die Bedeutung, die ihr meist zuerkannt wird, hat die Vernunftkritik nicht. Es ist nicht ihr Beruf, die phänomenale Wirklichkeit zu begründen, was auf keine Weise möglich wäre, sie hat nur das eine zu leisten, die Stellung des Erkenntnisprozesses innerhalb dieser Wirklichkeit zu bestimmen. Gleich jeder anderen kritischen Wissenschaft bestimmt sie das Verhältnis zweier Arten der Wirklichkeit zu einander, und Voraussetzung sowohl als Charakter und Methode hat sie mit allen gemein.

Die Kantische Philosophie ist eine Weltanschauung der menschlichen Perspektive. Kants Lehre gipfelt in den Sätzen: die Wissenschaft vermittelt keine absoluten Einsichten in das Weltgeschehen, sondern menschliche Einsichten; die Welt des Menschen ist Vorstellung, über diese hinaus kann er nicht blicken; alles, was er erkennt, ist wahr nur inbezug auf menschliche Erkenntnisformen; wie weit er immer ausholen mag: den Rahmen, den sein Geist der Außenwelt aufzwängt, vermag er nicht zu entrinnen. Der erkennende Mensch, nicht die Außenwelt und nicht die Gesamtheit der gegebenen Natur, bezeichnet das Schlußglied der Kantischen Gedankenkette, seines Denkens letzte Instanz. — Es macht den Eindruck, als wäre die Welt durch Kants Kritik verengt worden, als schrumpfe das weite All, als dessen Teil jeder Unbefangene sich fühlt, nun zum begrenzten Produkt eines beschränkten Verstandes zusammen. Diese Einengung ist indes nur eine scheinbare: die Kantische Welt ist gerade so weit wie die des Naiven, nur erscheint sie enger gefaßt. Um den knappsten Ausdruck für das Verhältnis zwischen Geist und Natur zu gewinnen, hat Kant den allseitigen Zusammenhang auf eine dieser Seiten projiziert, das Unendliche gleichsam von einem Punkte aus betrachtet. Und gleichviel ob dieser Punkt letztlich als glücklich gewählt gelten darf: zu seiner Wahl war Kant vollauf berechtigt; erstens, weil in einem gegebenen Zusammenhang alle Ausgangspunkte, sofern sie nur innerhalb desselben liegen, rechtmäßig als solche dienen können; zweitens, weil es kritischem Denken zweifellos am nächsten liegt, vom Denken auszugehen. Andererseits ist aber dies gewiß: der Kantische Standpunkt gewährt kein übersichtliches Weltbild; der Zusammenhang von Mensch und Welt ist von ihm aus nicht leicht zu übersehen. So ist es denn nicht zu verwundern, daß die meisten überzeugten Kantianer den Überblick verloren und es unternommen haben, Wissenschaft auf Erkenntniskritik zu gründen, wodurch sie zu einer Philosophie gelangt sind, die den Menschen aus der Welt herausreißt und diese aus jenem deduziert; — und daß andererseits diejenigen, die den Zusammenhang nicht aus den Augen verloren, Kant selten haben begreifen und würdigen können. Der traditionelle deutsche Idealismus vertritt gern einen aprioristischen Standpunkt, der sich mit den Tatsachen, die auch er wohl oder übel voraussehen muß, schwer verträgt, und die meisten unbefangenen Denker, nicht zum wenigsten die, welche im Kantischen Geiste forschen, suchen abseits von Kant oder in anderer Richtung als dieser nach der Wahrheit. Sie haben jedoch allesamt unrecht, wenn sie sich darum als Gegner oder Verleugner Kants gebärden. Was diesen zu dem macht, was er vor der Geschichte und Ewigkeit bedeutet, ist nicht seine bestimmte Lehre, sondern die Urart seiner Fragestellung.1 Und da darf man geradezu behaupten: aus dieser folgt nicht notwendig die Kantische Philosophie.

Hiermit gelangen wir zur ersten Umreißung der Ergebnisse unserer eigenen von Kant ausgegangenen, aber bald scheinbar von seiner Philosophie weit abführenden Kritik.

Es ist ein Mißverständnis, daß Kritik notwendig zu einer Weltauffassung führen muß, nach welcher die Welt letztlich als Funktion des Menschen begriffen wird. Dieses wäre nur dann der Fall, wenn der Mensch sich selbst auf eine andere, unmittelbarere Weise gegeben wäre, als ihm die Außenwelt gegeben ist, und wenn die Kritik sich eines anderen, unmittelbareren Erkenntnismittels bediente als die Wissenschaften der Natur. Beides ist aber nicht der Fall. Ich bin mir, nicht bloß als Körper, sondern auch als psychisches und geistiges Wesen, auf grundsätzlich gleiche Weise gegeben, wie die Gegenstände außer mir; alles Erfahrbare ist wirkliche oder mögliche Gegebenheit. Und der Ursachverhalt, von dem alles kritische Philosophieren auszugehen hat, ist nicht das Descartes’sche cogito ergo sum, sondern das Driesch’sche:

Ich habe, um mein Wissen wissend, bewußt etwas.

Ein Haben und nicht ein Sein oder ein Können ist für die Betrachtung das Primäre. Unter diesen Umständen darf man zwischen den verschiedenen Arten von Gegebenheiten, die dem Betrachter samt und sonders Erscheinungen sind, in erster Instanz überhaupt nicht scheiden. Alle Phänomene sind in erster Instanz Phänomene überhaupt und alle, so verschiedenen Ordnungen sie angehören, sind in erster Instanz im gleichen Sinne wirklich.

Dieses Wirklichsein als solches kann weder begründet noch weiter abgeleitet werden; es ist schlechterdings Ursachverhalt. Ist dem nun aber so, dann besteht für den Kritiker nicht allein keine Notwendigkeit, irgendeine Sonderart von Gegebenheit als absolut letzte Instanz auszuzeichnen, sondern nicht einmal die logische Möglichkeit dazu. Letzte Instanz kann hier nie anderes und mehr als perspektivisch letzte Instanz bedeuten. Jeder eingenommene bestimmte Gesichtspunkt prädeterminiert freilich unbedingt das jeweils überschaubare Gesichtsfeld mit seinen Grenzen. Doch niemals kann evident gemacht oder bewiesen werden, daß der jeweils eingenommene Gesichtspunkt der einzig mögliche war. Möglich sind tatsächlich alle, die überhaupt dem Zusammenhang des Gegebenen angehören. Hiermit gelangen wir denn zum zweiten Ursachverhalt, von dem alles kritische Philosophieren auszugehen hat: der betrachtende Mensch ist tatsächlich fähig, aus freier Wahl diesen oder jenen Gesichtspunkt einzunehmen, womit er ebenso frei auf die Aussichten, welche andere eröffnen, verzichtet. Die so bestimmte konkrete Freiheit ist Urphänomen, was immer von diesem oder jenem abstrakten Freiheitsbegriffe gälte. Diese Einsicht nun führt uns weiter zum ersten Grundsatz aller möglichen Kritik der Weltanschauung;2 alle überhaupt eine Aussicht auf Gegebenes gewährende Gesichtspunkte hängen zusammen, weil sie alle mögliche Bezugszentren einer gleichen Gesamtgegebenheit sind. Darum gibt es von jedem zu jeder anderen einen möglichen Übergang. Nicht zwar einen logischen: logische Übergänge gibt es nur unter Abgeleiteten einer gleichen Voraussetzung — hier aber steht offenbar ein Übergang von Voraussetzung zu Voraussetzung in Frage, und wenn sich verschiedene Voraussetzungen auch nicht notwendig widersprechen, so schließen doch je zwei einander aus; zwischen allen verschiedenen liegt ein logisches Unstetigkeitsmoment. Doch was sich logisch ausschließt, kann perspektivisch zusammenhängen. Jede verschiedene Voraussetzung entspricht einem verschiedenen Winkel, aus denn der gleiche Geist die gleiche Wirklichkeit betrachten mag. Jeder gegebene Horizont ist eine mögliche Projektionsfläche für den Gesamtzusammenhang. Daher denn die Möglichkeit verschiedener Weltanschauungen, die in erster Instanz formell gleichberechtigt sind, und obschon sie einander aktuell ausschließen, gleichwohl einem Sinneszusammenhange angehören. In erster Instanz sind tatsächlich alle gleichberechtigt, die überhaupt von empirisch oder logisch haltbaren Voraussetzungen her eine Gesamtübersicht gewähren. In letzter Instanz aber liegen die Dinge anders: sie liegen analog, wie ihn Fall einer Mannigfaltigkeit höherer Ordnung, welche solche niederer einschließt und vorwegnimmt. Eine Weltanschauung, der das erkennende Subjekt nicht die letzte Instanz wäre, sondern die den Sinn des Erkenntnisprozesses ihn Zusammenhang des Weltganzen bestimmte, wäre offenbar der ersten gegenüber das Análogon einer solchen Mannigfaltigkeit höherer Ordnung. Und die hiermit bezeichnete Möglichkeit öffnet das Tor zur Einsicht, daß die höchstvorstellbare kritische Weltanschauung die wäre, die alle möglichen Voraussetzungen mitsamt den möglichen Übergängen von Standpunkt zu Standpunkt einheitlich vorwegnähme. Eine solche Philosophie vom kosmischen Standpunkt her haben wir von den ersten Anfängen unseres Philosophierens an zu begründen und auszuarbeiten versucht.

Mehr über diese oberste Möglichkeit zu sagen, ist an dieser Stelle nicht erforderlich. Halten wir die Grundeinsicht fest, daß für die Kritik keine grundsätzliche Notwendigkeit besteht, beim Menschen, sei es als physisches, psychisches oder geistiges Wesen, als letzter Instanz stehenzubleiben. Diese eine Erkenntnis nun erledigt ein für alle Male die Letztinstanzlichkeit aller bisherigen -Ismen, Materialismus, Idealismus usw., und ebenso aller bisherigen -ien, heißen sie Theologie, Philologie, Epistemologie oder Phänomenologie. Aber diese Grundeinsicht war schon Kants eigentliche Intention. Daß dieser den letzten Sinn seiner Kritik weder für andere also solche dargestellt noch auch für sich deutlich gefaßt hat, ist nicht abzuleugnen. Doch diese Unklarheit im Letzten beim klarsten Denker der Welt wird den nicht wundernehmen, der psychologisch und historisch zu denken weiß. Jeder Denker gelangt zu neuen Wahrheiten über alte hinweg, die er als anerkannt vorfindet, erst übernimmt, alsdann in Frage stellt und zuletzt überschreitet oder verwirft. Deshalb stellt er immer in Gegensatz zu dem, was vor ihm galt, und die neue Wahrheit nimmt unwillkürlich die Form an, welche diesen Gegensatz am schärfsten zum Ausdruck bringt. So mußte am Ende des 18. Jahrhunderts, auf daß der immer noch mächtige scholastische Realismus endgültig gestürzt würde, aller Nachdruck darauf gelegt werden, daß die Vorstellungswelt nicht Ding an sich, sondern Erscheinung ist; so war es geboten, um der dogmatischen Metaphysik, die vom Absoluten her dekretiert, den Todesstoß zu versehen, so stark als nur möglich die Relativität der Erkenntnis und die Unmöglichkeit zu betonen, hinter die Erscheinungen vorzudringen. Diese Gründe haben Kant veranlaßt, seiner Philosophie die Form zu geben, welche das Subjektive der Erkenntnis im Vordergrunde zeigt; und unwillkürlich nahm jene dabei für sein persönliches Bewußtsein einen subjektivistischeren Charakter an, als mit der Wahrheit vereinbar ist. Doch das zeitliche Gewand hat längst seinen Dienst getan, nun ist es abgetragen. Uns hat sich der Geist vom Buchstaben losgelöst. Ob Kant selbst es gewußt hat oder nicht, wir wissen es jetzt: die Großtat seiner Kritik besteht darin, daß sie den Zusammenhang der Phänomene, dem alles Gegebene angehört, von überphänomenalen Voraussetzungen und Beimengungen befreit und rein in sich selbst begründet hat. Alles Gegebene ist Phänomen und als solches im gleichen Sinne wirklich. Daher sind alle innerhalb der Erscheinungswelt belegenen Aussichtspunkte gleichberechtigt; Gründe der Zweckmäßigkeit entscheiden darüber, welchen ich erwählen soll. Betrachte ich den totalen Zusammenhang vom erkennenden Subjekte aus, so übersehe ich dabei am besten die spezifisch-menschliche Geistesorganisation; aber die übrige Welt wird mir dann undeutlich und unübersichtlich. Es ist schwer zu verstehen, wie Mensch und Welt zusammenhängen, wie sich die Erfahrung zum absolut Realen verhält; es ist kaum zu begreifen, auf welche Weise die Denkvorgänge mit den Naturvorgängen übereinstimmen können, und die mathematischen Berechnungen mit dem wirklichen Geschehen. Es ist endlich nicht leicht, den Grundfehler des Solipsismus oder der aprioristischen Metaphysik klar zu erkennen und auf dem Wege scharfsinnigster Überlegung nicht zu einer Welttheorie zu gelangen, die sowohl der Evidenz der Erfahrung als dem Takt des gesunden Verstandes schreiend widerspricht. Wie aber, wenn wir vom ideellen Weltmittelpunkte aus die Phänomene zu überblicken suchen? Wir können und dürfen es tun. Von Hause aus sind alle Gesichtspunkte gleichwertig. Nur werden wir bald erkennen, daß die kritische Philosophie, die nicht vom Menschen her, sondern von der Gesamtheit der Erscheinungen aus die Welt zu begreifen unternimmt, bei weitem die deutlichste Aussicht gewährt.

1Die Anführung und Begründung dieser These enthält das Kapitel Kant der Sinneserfasser meiner Menschen als Sinnbilder (geschrieben 1925).
2Näheres über deren Begriff und Notwendigkeit enthält das Kapitel Wahrhaftigkeit des Buchs vom persönlichen Leben und konziser das Kapitel Sincrété des französisch, spanisch und englisch Buches De la Souffrance à la Plénitude (Paris. Librairie Stock).
Hermann Keyserling
Kritik des Denkens · 1948
Die erkenntniskritischen Grundlagen der Sinnesphilosophie
© 1998- Schule des Rades
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