Schule des Rades

Hermann Keyserling

Politik, Wirtschaft, Weisheit

Anhang zu Deutschlands wahre politische Mission

Ein Angriff des Grafen Westarp
Deutschlands wahre politische Mission

Wenn Graf Hermann Keyserling zu den Problemen der Zeit Stellung nimmt, wie es in der Broschüre Deutschlands wahre politische Mission (Verlag Reichl, Darmstadt 1921) geschehen ist, so genügt es nicht, sich an einzelne aus dem Zusammenhang genommene Stellen zu halten. Solche haben verschiedentlich in der nationalen Presse scharfen Widerspruch gefunden und auch ich kann sie zum Teil nur als wenig geeignet bezeichnen, dem deutschen Interesse zu nutzen, wenn ich auch bereit bin, dem Grafen Keyserling zuzugestehen, daß er nicht wie ein politischer Tagesschriftsteller jedes Wort auf seine agitatorische Ausnutzungsmöglichkeit hin zu prüfen gehalten ist. Was mich veranlaßt, mich mit der Schrift auseinanderzusetzen, ist ihr grundlegender Gedankengang, und bei dem Einfluß, den Graf Keyserlings Art vielfach ausübt, scheint mir dabei, wie ich von vornherein aussprechen will, entschiedener Einspruch und der Versuch einer Gegenwirkung geradezu vaterländische Pflicht zu sein.

Graf Keyserling geht — soweit es möglich ist, die Grundgedanken der Schrift kurz zusammenzufassen — davon aus, daß Deutschland zu einer imperialistischen Laufbahn der innere Beruf fehle, weil es solche im tiefsten gar nicht wolle. Es fehle den Deutschen die Fähigkeit, es fehle ihnen im Grunde auch der Wille zum Herrschen, somit das Recht dazu und dessen Anerkennung bei den anderen. Deshalb solle das deutsche Volk sich von der Politik abwenden.

Politik ist eo ipso Machtpolitik, eine andere kann es nicht geben; sie bezeichnet die geistige Tätigkeit, durch die Individuen und Völker sich in ihrem Dasein behaupten und ihren Aufstieg fördern, sie ist die Bewußtseinsform des allgemeinorganischen Daseinskampfes. Jetzt aber trete eine Geschichtsperiode ein, deren wesentlichster Charakter wohl der ist, daß das Politische in ihr unaufhaltsam an Bedeutung verliert.

Das allgemeine Völkerpostulat sei, daß das Recht fortan über Machtverschiebungen entscheiden, daß so die Politik überflüssig, überwunden werden soll. Das größte Prestige werde in Bälde der besitzen, der den Weg über die Politiknotwendigkeit hinaus am schnellsten findet und weist. Hauptfaktor des modernen Geschehens sei der Klassengegensatz, und die horizontalen Verschiebungen geographischer Machtfragen seien nichts im Vergleich zu der allenthalben vertikal durch den Aufstieg der unteren Volksschichten stattfindenden. Das einzig wichtige politische Problem dieser Übergangszeit sei die soziale Frage, zu deren Lösung aber sei vermöge seines unpolitischen Charakters, seines Mangels an Herrenwillen und Herrschenkönnen, aber auch vermöge positiver Eigenschaften vornehmlich das deutsche Volk berufen und hierauf, hierauf allein beruhe seine politische Mission. So sei es zur Führerschaft in der beginnenden sozialistischen Weltphase bestimmt, wenn es nur bewußt und entschlossen auf alles verzichte, was ihm nicht liegt, das heißt also auf die Politik als Kampf um die Macht. Im Wege der Arbeitsteilung muß es sich seiner wahren politischen Mission widmen,

die soziale Frage zu lösen, die ideale Demokratie zu begründen, den Weg über die Politiknotwendigkeit hinaus zu weisen. Geschieht das, so wird aus dem mittelalterlichen Deutschen Reich mit überraschender Leichtigkeit der Zukunftsstaat entstehen; der Staat, der nach Lösung der sozialen Frage ein automatisches, sich unwillkürlich selbst regulierendes Gleichgewichtsverhältnis darstellen, innerhalb dessen folglich Politik jede Bedeutung verlieren und jeder ein wahrhaft freies würdiges Menschenleben führen wird.

Erfüllte Deutschland so seine Aufgabe, so werde es zum Vorbild für die anderen und, gerade infolge seiner politischen Schwäche in der kommenden Periode, in der politische Macht Glanz und Bedeutung vollends verlieren wird, werbend wirken und führend werden.

Dieses Skelett des Keyserlingschen Gedankenganges soll und kann selbstverständlich den lebendigen Körper seiner Darlegungen nicht ersetzen, in denen sich, wie ich kaum ausdrücklich zu sagen brauche, neben den Einzelheiten, die ich anfechte, viel sehr Beachtenswertes findet, so über den aristokratischen Charakter, die innere Wahrhaftigkeit, das konservativ Organische des deutschen Volkes, die Gefahren des Amerikanismus und der Massendemokratie und manches andere Thema der kurzen, aber konzentrierten Schrift. Mein Versuch, die Grundlinien des Gedankenganges herauszustellen, dient dem Zweck, die Punkte aufzuweisen, wo ich pflichtmäßig den Widerspruch einsetzen zu müssen glaube. Dabei will ich noch nicht einmal das Hauptgewicht darauf legen, daß das Ziel, das Graf Keyserling dem deutschen Volke stellt, zum mindesten in dieser Schrift nach meinem Empfinden nicht klar bezeichnet ist. Lösung der sozialen Frage ist alles andere als ein eindeutiger Begriff, und versagt vollständig, wenn man die Frage beantworten will, was denn nun im einzelnen an geistiger Einstellung und an praktischer Einflußnahme auf Maßregeln der Gesetzgebung und Verwaltung zu geschehen habe, um der so gekennzeichneten Mission gerecht zu werden. Wer im praktischen politischen Leben steht, ohne das doch nun einmal keine politische — oder unpolitische — Mission des Volkes erfüllt werden kann, muß, um eine brauchbare Richtschnur zu erhalten, konkretere Weisungen beanspruchen. Auch die Forderung, daß der sozialistische Gedanke über das Parteiprogramm hinauswachsen müsse, bringt wenig weiter, denn die Parteiunterschiede fangen meist erst da an, wo es sich darum handelt, das Prinzip — über das vielleicht gar kein Streit ist — im praktischen Leben, in Gesetzgebung und Verwaltung, in Wirtschaft und Gesellschaft durchzuführen. Dann zeigt sich auch, daß begründete Aussicht auf ein automatisches, ohne Machtkampf, unwillkürlich sich regelndes Gleichgewichtsverhältnis nicht besteht, schon weil jeder technische, wirtschaftliche, gesellschaftliche Fortschritt das Gleichgewicht stört und deshalb — erkämpft werden muß.

Doch nun komme ich zu dem Eckstein des Keyserlingschen Gedankenbaues, den einzureißen ich geradezu für eine vaterländische Pflicht, aber auch nicht für eine schwere Aufgabe halte, weil er auf ein Luftgebilde der Phantasie und nicht auf dem Boden harter aber unwiderleglicher Tatsachen gegründet ist. Graf Keyserling verwehrt dem deutschen Volke die Politik, weil es nicht die Fähigkeit, ja nicht den inneren Willen zum Herrschen über andere habe. Ja, übersieht denn Graf Keyserling, daß es sich heute, daß es sich auf Jahrzehnte, auf Generationen hinaus für das deutsche Volk nicht um Imperialismus, nicht um Herrschaft über andere handelt? Der weltreisende Philosoph aus dem Baltenlande läßt in dieser Broschüre die Tatsache ganz unberücksichtigt, daß das Schicksal Deutschlands eine Fremdherrschaft, eine politische, militärische, wirtschaftliche Sklaverei ist, wie sie so furchtbar selten in der Weltgeschichte einer Nation jede staatliche Daseinsmöglichkeit geraubt hat, daß deshalb Deutschland vor jeder Mission die eine Aufgabe hat, sich seine staatliche Freiheit zu erringen, und daß es zur Lösung dieser Aufgabe dessen, was Graf Keyserling als Politik bezeichnet und verwirft, als einer bitteren Notwendigkeit unumgänglich bedarf.

Die Wahrung der Freiheit des Staates von Fremdherrschaft muß, wie immer man den Staat und sein Verhältnis zu Angehörigen und Nachbarn auffaßt, als die vornehmste, alles andere beherrschende staatliche Aufgabe der Nation angesehen werden. Das bedarf kaum besonderer Begründung für uns Anhänger einer konservativen Staatsauffassung, die wir in Nation und Staat überpersönliche Lebewesen erblicken, deren eigenes, geschichtlich gegebenes Leben im Vergleich zu demjenigen seiner einzelnen Glieder irdischen Ewigkeitswert hat. Für den konservativen Politiker, der so denkt, — für den Preußen, der so handelt, sind im Verhältnis des Staates zum einzelnen die Lebensbedürfnisse des Staates Selbstzweck, ist die Behauptung oder Erlangung der Freiheit des Vaterlandes vom Joche der Knechte selbstverständlich höchste politische Aufgabe von Staat und Volk und höchstes Lebensziel des Einzelnen. Doch auch der westliche Demokrat, der den Staat als eine mehr vertragsmäßige Veranstaltung ansieht, die dazu bestimmt ist, dem Einzelindividuum ein möglichst hohes Maß von Sicherheit und Wohlfahrt zu schaffen, muß doch wohl daran verzweifeln, daß ein Staat diesen Zweck erfüllen kann, der, wie jetzt das Deutsche Reich, wichtiger Teile beraubt und wehrlos fremdem Willen und fremder Ausbeutung unterworfen ist. Der gleichen Erkenntnis kann auch nicht ausweichen, wer bei Bestimmung staatlicher Aufgaben von Missionen ausgeht, die ein Volk im Zusammenleben mit den anderen Völkern der Erde zu erfüllen habe. Einem Fichte stand das klar vor Augen. Auch nach seiner Meinung hatte das deutsche Volk, als einziges noch ursprüngliches Volk, der Welt Gaben und Leistungen darzubieten, deren Fortfall ein unersetzlicher Verlust für die Menschheit sein würde; aber damit begründete Fichte — das war ja der eigentliche Sinn und Zweck all seiner Reden an die deutsche Nation — gerade die Forderung, daß der Deutsche sich ermannen müsse, seine staatliche Freiheit wieder zu erobern. Graf Keyserling aber übergeht in seiner Broschüre diese Voraussetzung, von der für jeden Staat und jede Nation die Erfüllung irgend, welcher Mission abhängig ist, mit Stillschweigen, während sie für die Mission, die er dem Deutschen Reich zuweist, recht eigentlich gegeben ist. Er fordert vom deutschen Volke ja nicht die Aufstellung eines theoretischen Lehrgebäudes über die Lösung der sozialen Frage, sondern deren Losung in der Praxis. Dazu müßte das Deutsche Reich Herr seiner Gesetzgebung, seiner Verwaltung, seiner Finanzen sein, die dem Pfandrecht und der Kontrolle der feindlichen Kommissionen unterstehen. Zur Lösung der sozialen Frage gehört wirtschaftliche Sicherstellung aller Volkskreise und gehört eine Gestaltung des Arbeitsverhältnisses, die dem Arbeitnehmer frei gewollte und selbstfindig verantwortliche Mitarbeit an dem Produktionswerke gewahrt. Wie soll denn das deutsche Volk solche Aufgaben erfüllen können, wenn es auf ein Jahrhundert hinaus jeden Überschuß seiner Arbeit als Kriegskontribution abführen muß, wenn, wie es jetzt geschieht, sein Grund- und Betriebsvermögen in die Hand des Auslandes übergeht, wenn ihm so das feindliche Großkapital als Arbeitgeber und Ausbeuter gegenübertritt, wenn es in allen seinen Teilen, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, zu einem Volke von Lohnsklaven des internationalen Großkapitals, vielleicht noch von Kellnern und Fremdenführern für den reisenden Ausländer geworden ist. Vor jeder Mission steht jetzt für das deutsche Volk die Aufgabe, frei zu werden vom Joch der Knechte.

Gleiche Aufgaben waren dem Hohenzollernstaate vermöge geographischer Lage und geschichtlicher Vergangenheit stets gestellt. Der Nötigung, toujours en vedette zu stehen, die sein Schicksal war, wird Graf Keyserling besonders auch da in keiner Weise gerecht, wo er behauptet, dem immer noch kriegerischen Deutschen sei der Krieg typischerweise Selbstzweck, nicht Mittel zu einem politischen Ziel, er wolle nichts Bestimmtes erreichen, indem er kämpft, nur wo er diese Behauptung heranzieht, um zu erklären, weshalb der Deutsche — zielloser Krieger und deshalb wie der Hunne Zerstörer par excellence der europäischen Geschichte — so unbeliebt sei. Wie von Grund aus wird hier die Geschichte des preußischen Hohenzollernstaates verkannt! Alle, aber auch alle preußisch-deutschen Kriege der letzten 250 Jahre vom Großen Kurfürsten bis zum Weltkrieg hatten ein und dasselbe ausgesprochen politische Ziel, die Unabhängigkeit des preußisch-deutschen Staates und die Freiheit der deutschen Nation, sich und ihre zersplitterten Teile zu einheitlichem Staatsgebilde zusammen zu schließen. Das ist der hohe sittliche und politische Gehalt, der die Geschichte unserer Kriege, unserer Herrscher und unserer großen Führer, unseres tapferen und opferwilligen, Kampfeslust und kriegerische Fähigkeit in den Dienst des Vaterlandes stellenden Volksheeres kennzeichnet. Es ist schmerzlich, daß Graf Keyserling das so ganz verkennen konnte, und wir können uns durch ihn nicht die preußisch-deutsche Erinnerung verdunkeln lassen, daß für die Freiheit unsere Väter starben.

Um sich die Freiheit von der Knechtschaft des Versailler Vertrages zu erringen, bedarf aber Deutschland dessen, was Graf Keyserling als Politik bezeichnet und ablehnt, der Machtpolitik, der geistigen Tätigkeit, durch die Individuen und Völker sich in ihrem Dasein behaupten und ihren Aufstieg fördern, der Betätigung im allgemeinen Daseinskampfe. Über den pazifistischen Einwand, daß Deutschland in Zukunft eben seine Befreiung nur auf dem Wege des Rechtes, nicht auf demjenigen der Macht erstreben dürfe und erreichen werde, brauchte ich mich eigentlich mit der Broschüre des Grafen Keyserling nicht auseinanderzusetzen, weil in ihr ja von dem Ziele der Befreiung Deutschlands überhaupt nicht die Rede ist und sie daher die Machtpolitik ausdrücklich nur als Mittel zur Erringung der Herrschaft über andere Völker ablehnt. Die Gründe, mit denen das geschieht, legen aber doch den Schluß nahe genug, daß Graf Keyserling auch die Befreiung Deutschlands, wenn er dieses Ziel überhaupt als solches erkennt und empfindet, nicht auf dem Wege der Machtpolitik würde erstrebt sehen wollen. Auch hierbei widerspricht, was er über Macht und Recht sagt, den Tatsachen. Gewiß, das Völker-Postulat, daß fortan nicht die Macht, sondern das Recht über Machtverschiebungen entscheiden solle, ist während des nun sieben Jahre hindurch wütenden Weltkrieges häufig genug in Wort und Schrift ausgesprochen worden, und man wird vielleicht sogar annehmen können, daß ein, wenn auch nicht allzu großer Teil derartige Äußerungen aus ausländischem Munde ganz ehrlich gemeint gewesen ist. Daß aber das tatsächliche Verhalten der jetzt entscheidenden Weltmächte und der hinter ihnen stehenden Völker gegenüber Deutschland nichts, aber auch gar nichts von der Verwirklichung dieses Postulats erkennen läßt, beginnt jetzt doch selbst ein Teil der deutschen Pazifisten einzusehen; ja, es ist im Reichstag schon von sozialdemokratischen Rednern ausgesprochen worden. Das Gedächtnis darf auch nicht gar zu kurz sein und deshalb sei hier daran erinnert, wie groß vor drei und selbst noch vor zwei Jahren die Kreise in Deutschland waren, denen die von mir von Anfang an vertretene Meinung, daß auch vom Völkerbunde in dieser Beziehung gar nichts zu erwarten sei, als höchst ketzerisch erschien. Mit sehr zahlreichen deutschen Pazifisten schaltet jetzt Graf Keyserling den Völkerbund als einen Faktor zur Verwirklichung des von ihm besprochenen Völker-Postulates aus. Auch alle diejenigen, die annahmen, Deutschland werde sein Recht, werde Verständigung und Versöhnung finden, wenn es nur erst seine Staatsform demokratisiere, können diese Illusion gegenüber der Wucht der Tatsachen nicht mehr aufrechterhalten; dasselbe Schicksal würde dem Gedanken des Grafen Keyserling beschieden sein, daß Deutschland seine Stellung in der Welt bessern könnte, wenn es zum Vorbilde einer Lösung der sozialen Frage würde.

Die Gedankengänge, die Graf Keyserling in der Broschüre vertritt, liegen in einer Richtung, die immer wieder entschieden zu bekämpfen mir Pflicht zu sein scheint, weil sie geeignet ist, das Gewissen des deutschen Volles einzuschläfern und wie ein Opiat ihm Willen und Kraft zu lähmen. Wenn und solange das deutsche Volk sich mit der Schmach und Sklaverei des Vertrages von Versailles und der Unterschrift vom 10. Mai 1921 abfindet, ist Befreiung und Aufstieg ausgeschlossen. Deshalb bedeutet es schwerste Gefahr, wenn ihm seine Wehr- und Ehrlosigkeit noch als ein Fortschritt, der Verzicht auf Politik, das heißt auf die Anwendung der eigenen Kraft im Kampf um Dasein, Ehre und Freiheit noch gar als sittliche Tat, als Erfüllung oder Voraussetzung der Erfüllung einer wie immer gearteten Mission dargestellt wird. Das vergiftet seine Seele, und es trägt ihm hei der Welt und den Feinden nur noch mehr Verachtung ein. Dem Sieger mag es, wenn er dem Wort wirklich die Tat folgen läßt, geziemen, von der Achtung vor dem Recht, hinter dem keine Macht steht, von Versöhnung, Verständigung, Verbrüderung und ewigem Friedensbund zu reden. Im Munde dessen, der wehrlos ist und an Händen und Füßen geknebelt am Boden liegt, wirken solche Reden unehrlich und als Winseln und Betteln. Man lese einmal wieder nach, was Ernst Moritz Arndt im Geist der Zeit über diese Dinge sagt; ich führe ihn hier nicht wirtlich an, weil ich nicht alle Einzelheiten seiner kernigen Sprache auf den Grafen Keyserling angewendet sehen möchte, von dem ich hoffe, daß ihm die Tiefe der Beobachtungen eines reisenden Philosophen auch das Verständnis für die wahre Lage Deutschlands und für die preußische Auffassung von Freiheit des Staates, von Ehre und Würde der Nation noch voll eröffnen wird.

Hermann Keyserling
Politik, Wirtschaft, Weisheit · 1922
Anhang zu Deutschlands wahre politische Mission
© 1998- Schule des Rades
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