Schule des Rades

Hermann Keyserling

Zur Wiedergeburt der Seele

Das religiöse Problem

Sehnsucht nach den Müttern

Doch an diesem Punkt beginnen bereits die prinzipiellen Schwierigkeiten, deren Klärung den Hauptgegenstand aller Religions- und Geistesgeschichte bildet, und deren bisherige Ungeklärtheit auch uns daran verhindert, schon jetzt so positiv und klar zu sein, wie dies allein im Sinn der Lösung unserer Aufgabe läge: Welches ist das wahre Gebiet der Religion? Wo hat ethische Fragestellung vernünftigerweise aufzuhören? Was unterscheidet den künstlerischen Einfall von religiöser Erleuchtung? Wie grenzt man Übermenschlichem zugewandtes Pathos vom abwärts Gerichteten reinlich ab? — Da das zuletzt Gedachte immer das jeweils Verständlichste ist, will ich diese Fragen, ohne gleich ausdrücklich auf sie einzugehen, zunächst am Sinnbild dreier moderner Forscher behandeln: Oscar A. H. Schmitz, Ludwig Klages und C. G. Jung: deren kritische Durchleuchtung wird uns ganz von selbst zur erforderlichen positiven Bestimmung führen.

Zunächst besteht, auf der Ebene konkret-empirischen Lebens, zwischen Ethos und Pathos ein Polaritätsverhältnis, wie es für alle Lebensprozesse charakteristisch ist. Wie jeder Lebensaugenblick als Werden und Vergehen zugleich erscheint, weshalb jede ausschließliche Betonung eines Pols theoretisch ein Mißverständnis ist und praktisch Unheil zeitigt und sinngemäße Einstellung einen überpolaren Standpunkt schöpferischer Indifferenz verlangt, welcher der Freiheit von Augenblick zu Augenblick equilibristisch richtig zu entscheiden erlaubt, so verlangt sinngemäße Einstellung auch, daß der Mensch nicht nur nehme, sondern entsprechend gebe, daß er nicht nur handle, sondern auch entsprechend leide, kurz daß sich Plus und Minus bei ihm jederzeit balancierten. Dies hat Oscar A. H. Schmitz in seinem Versuch einer polaren Ethik (in Brevier für Einsame, Georg Müller Verlag) in so klassischer Kürze auseinandergesetzt, daß ich mich betreffs jeder weitern Erläuterung auf ihn berufen darf1. Doch die Polarität von Ethos und Pathos, welche Schmitz meint, besteht nur auf der Ebene der Natur, in welche der Mensch als Teil unablösbar hineingehört; nur insofern er sich in der Welt der Erscheinungen behaupten will, als Geschöpf unter anderen, besteht deshalb Schmitz’ polare Ethik zu Recht. Von der Natur-Ebene her beurteilt ist schon des Menschen freies Subjekt recht eigentlich übernatürlich. Denn ihm ist ja Selbstbehauptung im Rahmen der Natur ganz wesentlich kein letztes; alle Wertsetzungen, alle Ideale ohne Ausnahme weisen über dieses Ziel hinaus. Insofern nun ist der entscheidende persönliche Mensch, der Mensch, auf den allein jedes Selbstbewußtsein sich bezieht, von der Natur her beurteilt, reines Ethos; er stellt keinen Gleichgewichtszustand zwischen Ethos und Pathos dar.

Der Mensch als ethisches Wesen, wie ihn das vorige Kapitel zeichnete, steht grundsätzlich und wesentlich oberhalb dieser Polarität; nur praktisch muß er mit ihr rechnen, aus seinem absoluten Ethos heraus die Pole empirischen Daseins immer wieder gegeneinander abwägen, wenn er sich halten will. Daraus folgt denn, daß der Pathiker, der auf Selbstbestimmung grundsätzlich verzichtet, der sich Natur und Schicksal von Hause aus hingibt, und heiße er es noch so hochtrabend inneres Müssen, amor fati oder Vertrauen auf die Gnade, dem Menschen, der sich in erster Instanz zu seiner Freiheit durchaus bekennt und von sich aus leistet, was immer von ihm abhängt, nicht gleichwertig, sondern schlechthin unterlegen ist. Hier setzt denn Klages’ Grund-Mißverständnis ein, das äußerst lehrreich ist, weil kein Moderner vor Klages sich so entschieden fürs letztlich Falsche entschied, in so vielem Vorläufigen er Recht hat, und diese falsche Entscheidung ihrerseits Tiefes bedeutet: auch Luzifer war, gegenüber den weiseren Engeln, nicht oberflächlich. Klages unterscheidet grundsätzlich zwischen Vitalität und Geist, unter welchem er, wie schon bemerkt, das Prinzip des Ethos versteht, und in diesem sieht er den eigentlichen Feind des Lebens. Unzweifelhaft wird Ethos lebensfeindlich, sobald es im Sinn der Ausführungen des vorigen Abschnitts überbetont erscheint. Doch es braucht nicht also überbetont zu werden; ob dies geschieht oder nicht, hängt seinerseits von des Menschen freier und folglich ethischer Entscheidung ab. Vor allem aber versteht Klages unter Leben nicht das, was jeder metaphysisch Bewußte selbstverständlich darunter versteht.

Das Leben, welches Klages meint, ist das rein irdische Leben, die lebendige Flutung als Teil des kosmischen Werdens. Dieses gedeiht und blüht zweifelsohne desto mehr, je naturnäher ein Wesen. Kein erwachter Mensch besaß jemals die Naturschönheit eines Tiers oder einer Blume. Folgerichtig stellt Klages den Naturmenschen über den Geistbewußten. Zwar tut er oft so, als habe er einen ursprünglich höheren Zustand im Sinn, dem Paradiesmythos gemäß, doch in Wahrheit meint er gerade das hier Gesagte. Dies hängt offenbar mit persönlichen Ursachen zusammen: als Geist ein ausgesprochener Intellektueller, als solcher höchstbegabt, aber auf Kleines gerichtet und wesentlich verkrampft, zugleich aber höchst vital als Mensch, was pathologische Spannung ergibt; in seiner Jugend ekstatischer Erlebnisse teilhaftig gewesen, sehnt Klages sich nach Lösung schlechthin. Und für sich hat er damit, psychologisch beurteilt, wahrscheinlich recht: er müßte zu seinem Ethos, im Sinn von Schmitz’ Polaritätsethik, entsprechendes Pathos hinzunehmen, um zur eigentlichen Individuation zu gelangen. So ist es zu verstehen, daß Klages der Weg der Durchgeistigung als reiner und unaufhaltsamer Abstieg erscheint, denn ginge er ihn weiter, hielte er sich nicht mittels überbetonter Kontrast-Ideologien mit eiserner Energie, also dank extremem Ethos auf ihm zurück, er führte ihn ins Verderben. Aber tiefere als die genannten psychologischen Ursachen hat Klages’ Geist-Feindschaft nicht. — Und nun gleich weiter zu Jung, denn uns ist es hier nicht um die Wiedergabe bestimmter Lehren zu tun, sondern einzig um die Absteckung eines plastisch hervorhebenden Rahmens für die eigene Erkenntnis.

Als Überleitung diene ein Zitat aus Klages’ Charakterkunde (S. 205), welchem niemand die Großartigkeit der Stimmung und Gesinnung absprechen wird:

Ins Bewußtsein erhoben, spräche sich das Weltgefühl des Pathikers in der Überzeugung aus, die Wirklichkeit sei eine Welt des unaufhaltsamen Kommens und Gehens beseelter Urbilder, die des Täters mit der Überzeugung, sie sei eine grundsätzlich fixierbare, eroberbare, besitzbare Welt der Tatsachen. Jener ist wie der Vergänglichkeit so der Vergangenheit zugekehrt als dem mütterlichen Grunde seines Lebens, in den er zurückkehren wird, dieser — viril und herkunftsfeindlich — der Zukunft, in der er fortzubestehen hofft, sei es durch Nachkommen, die er hinterläßt, sei es dank irgendwelchen Unsterblichkeitsansprüchen, sei es durch Taten und Leistungen, mit denen er das Kommende zu lenken vermeint. Die Werke des Pathikers sind gleich den Pyramiden Gedenksteine und Totenmale, des Aktivisten Werke der Nützlichkeit gleich den Maschinen.

Die letzte Instanz von Jungs Lehre sind eben die Urbilder, die der (von mir) gesperrte Teil des Klages-Zitats betrifft. Aber Jung stellt sich scharfsichtiger und klarerdenkend zu ihnen, als Klages es tut. Erstens einmal hat sich Jung persönlich nicht für das reine Pathos entschieden: er steht, als Arzt wenigstens, im Indifferenzpunkt von Ethos und Pathos, weshalb es ihm als Praktiker gelingt, die gleichen Bilder sowohl der Vergangenheit zu wie auf die Zukunft hin zu deuten und in letzterem Fall zu Wegbereitern von Ungewesenem zu machen; man entsinne sich der betreffenden Abschnitte der analytischen Kapitel dieses Buchs. So macht er den glatten Unsinn, der in Klages’ Behauptung liegt, der Zukunftszugewandte und in Freiheit Tätige sei nichts als Utilitarier und Mechanist, einen Unsinn, der sich beim hochbegabten Klages aus persönlicher Pathologie erklärt und insofern ehrwürdig ist, aber bei seinen Nachfolgern nie Besseres als Impotenz bedeutet, selbstverständlich nicht mit.

Vor allem aber hat Jung, und das ist sein bleibendes Verdienst, die Wirklichkeit, welche Klages zwar nicht letztlich meint, aber faktisch behandelt, ihres metaphysischen Charakters entkleidet und experimentell bewiesen, daß es sich bei jenen Urbildern nicht um eine höhere Instanz handelt, sondern das Gattungsmäßige im Menschen. Sein kollektives Unbewußtes vergleicht er richtig mit Semons Mneme; es ist ihm die fortlebende Gattungspsyche. Und damit hat er erwiesen, daß das Psychische an sich, hier identisch mit Klages’ Vitalem, von der metaphysischen Wirklichkeit her beurteilt, einer Naturebene mit dem Physischen angehört. Unter diesen Umständen kann Akzentlegung auf das Pathos im Klagesschen Verstand unmöglich über den Menschen hinausführen; es kann nur hinabführen untermenschlichen oder doch unter-kulturmenschlichen Zuständen zu. Auch bei den Urmythen handelt es sich, sofern ihr Bildhaftes als letzte Instanz beurteilt wird, nicht um metaphysisch Tiefes, sondern um zoologisch-menschliche Angelegenheit. Sie sind mehr als der Mensch nicht im Sinn der platonischen Ideen, sondern dessen, daß jeder zunächst Mensch überhaupt und dann erst Einziger ist. Können diese Urbilder jeweils erlösend wirken, so liegt dies daran, daß jeder, als Naturwesen, Kind dieser Allmutter ist und sich mit den sterblichen Teilen seines Wesens immerdar in ihren Schoß zurücksehnt; denn das letzte Ziel alles Sterblichen ist eben der Tod.

Diese Sehnsucht nach den Müttern tritt, weiter, sehr begreiflicherweise besonders allgemein und stark in Intellektualisierungszeiten in die Erscheinung, denn das Ethos als Intellekt steht allerdings in polarem Entsprechungsverhältnis zum Pathos der Naturgebundenheit, weshalb die Überbetonung des intellektuellen Pols den anderen herausfordert. Der ist hier einerseits der Pol der Triebverfallenheit, was die meisten Auswüchse des modernsten Sich-Auslebens erklärt, anderseits der des Schicksals im antiken Sinn, weshalb kein Wunder ist, daß sich im Weltkrieg gerade die Moira als Gewalt erwies, wie sie es nie mehr war seit dem Sieg des Christentums. Nun können wir ganz verstehen, was Klages’ Metaphysik und die als Metaphysik mißverstandene Analyse als Weltanschauungen bedeuten und uns damit unserem eigentlichen Thema wieder zuwenden: sie sind das moderne Äquivalent der spätantiken Naturreligionen. Auch damals sehnte sich der intellektuell und moralisch abgeschnürte Mensch in die Allmutter zurück. Aber das war eine Zeit der Dekadenz — nicht zwar notwendig im Sinne der Entartung, sondern des Sterbenwollens. Und Gleiches gilt durchaus von den Kreisen, die sich heute zu Klages oder zur Analytiker-Metaphysik bekennen. Wer sein metaphysisches Heil in Klages’ Pathik oder in den Bildern des kollektiven Unbewußten sucht, der will sein individualisiertes und differenziertes Menschentum rückgängig machen. Noch sah ich Keinen unter denen, die hier ihr Heil fanden, der nicht zum Typus der vom Leben Überholten gehörte. Wenn die Erschließung der überpersönlichen Bilderwelt mittels Jungs Methodik Manchen einer höheren Lebensstufe zuführt, als er sie vorher einnahm, so besteht diese Steigerung nie darin, daß er damit höheren Erlebens teilhaftig wird, sondern, im Gegenteil, seine Individualität vom Kollektiven bewußt enthaftet und so indirekt in seiner Einzigkeit tiefer Wurzel faßt. Diese Behandlung führt als solche also keinesfalls metaphysischem Erleben zu. Der Mensch steht und fällt mit dem bestimmenden Ethos. Der Einbruch des Metaphysischen äußert sich nicht im Vergehen der Individuation, sondern in der Verwurzelung des Bewußtseins in letzter persönlicher Einzigkeit. So handelt es sich bei dem Pathos, das echte Religion meint, um ein wesentlich Anderes als die zuletzt betrachteten: um die Hingabe des ethos-bestimmten Einzigen an ein Höheres, das noch höher als der ethisch zentrierte Mensch über den irdischen Polaritäten thront.

Hieraus erklärt sich denn der Sieg des Christentums. Ethisch legte es den Akzent falsch; daher die ethische Minderwertigkeit des christlichen Menschen gegenüber dem antiken. In seiner bisherigen Gestaltung hat das Christentum im Großen noch nie der Freiheit gegeben, was der Freiheit ist; entweder es gab ihr zu wenig oder aber zu viel; in letzterem liegt die Tragik des Protestantismus. Echtes Ethos ist selbstsicher, und sicher ist nur, wer sich bei dem bescheidet, was er wirklich ist. Religiös hingegen legte das Christentum zuerst in unserer Welt den Akzent an den richtigen Ort. Es forderte pathische Einstellung nicht gegenüber der Natur, auch nicht gegenüber dem kollektiv-Psychischen, sondern einem dem Ich überlegenen geistigen Prinzip. Von Jung her führt, demgegenüber, kein Weg zur Religion. Zwar verdanken wir gerade ihm Wichtigstes in Sachen des Verständnisses der Religionsgestaltung. Aller Sinn muß sich notwendig mittels des Erd-Alphabets auf Erden manifestieren. So werden die Gegebenheiten der individuellen und kollektiven Psyche allezeit die Gefäße möglichen religiösen Erlebens bleiben. So werden sich auch in Zukunft vorgeschrittenste Geister wieder und immer wieder zur angestammten Religion zurückbekehren. Deren Form beherrscht eben tatsächlich das eigene Unbewußte.

Es ist einfach lächerlich, irgendeine die Seelen wirklich beherrschende Religion durch intellektuelle Widerlegung ausrotten zu wollen: ihre Formen leben in der Psyche genau so unzerstörbar fort, wie der Körper an bestimmte einmal vorhandene Organe, solange er lebt, gebunden ist, mag sich sein Geist noch so viel bessere vorstellen. So hat das antike Heidentum im Westen nie zu leben aufgehört: es hat sich allgemein im Körper der katholischen Kirche erhalten und bricht auf italienischem Boden sogar in seiner ursprünglichen Gestaltung immer erneut hervor. Gleiches gilt, mutatis mutandis, vom nordischen Heidentum. Das nordische Christentum war von Hause aus zur guten Hälfte germanischen Geblüts, und die eigentliche Ursache des Siegs der Reformation nur in bestimmten Erdstrichen ist wohl die, daß es nur dort psychologisch möglich war, das römische Erbe zu verleugnen. Wahrscheinlich wird alle Geschichte religiöser Gestaltung sich dermaleinst aus Voraussetzungen, zu welchen Jung zuerst methodisch vordrang, begreifen lassen. Doch zur Lösung des religiösen Problems wird keine kollektiv-psychologische Erkenntnis jemals beitragen. Dies könnte nur insofern gelingen, als erwiesen würde, daß religiöse Einstellung überhaupt ein überwindbares Mißverständnis darstellt und alle Metaphysik durch Psychologie ersetzbar ist. Konnte die Unumgehbarkeit dieser Alternative je verkannt werden, so liegt dies am besonderen Pathikertum dieser Zeit, wie ich es in den Kapiteln Spengler der Tatsachenmensch und Jesus der Magier meiner Menschen als Sinnbilder ausführlich behandelt habe. Erstens ist dieses, von christlichen Voraussetzungen her noch weiblich eingestellt, psychologisch unfähig, den schöpferischen Geist in seinem männlichen Aspekte zu erkennen. Zweitens ist es aus Gründen des veränderten Bewußtseins, die ich im dritten Kapitel der Neuentstehenden Welt auseinandergesetzt habe, außerstande, seine eigene letzte Tiefe zu erfassen. So bedeutet ihm Träumen und Künstlertum letztmögliche Tiefen-Offenbarung.

Nun kann freilich aus dem Künstler letzte Tiefe reden, wie denn sogar Träume hie und da metaphysisch bedeutsam sind. Doch an und für sich ist der Künstler nur der Mensch, der überhaupt aus dem Unbewußten schafft, wobei es gleichgültig bleibt, ob sich nun bloß Gattungsmäßiges (Urbilder) oder Metaphysisches durch ihn ausdrückt. Meist ist es das erstere allein. Solche Künstler sind tief allenfalls im Sinne der Natur. Aber unsere Zeit hat eben zum echten Metaphysischen, aus den bekannten Gründen, ein lebendiges Verhältnis so sehr verloren, daß sie nicht mehr unterscheiden kann. So gilt oft Kunst als identisch mit Religion. So gilt jeder Dichter, bloß als Anlage, vielen als tiefer Mensch. Das alles sind Mißverständnisse der Oberflächlichkeit2. Soweit der Künstler sich nicht zum äußersten Ethos der Formgebung bekennt, steht er nicht über, sondern unter anderen Typen. Deswegen war ja sein Formethos von jeher das allerstrengste. Vielleicht versteht man mich besser, wenn ich hinzufüge, daß auch bei der echten Frau das Ethos über dem Pathos überwiegt: das Ethos freiwilliger Hingabe, freiwillig getragenen Schicksals und freiwilligen Opfers.

1Schmitz hat, wie er selbst bekennt, von S. Friedlaenders Schöpferischer Indifferenz seinen Ausgang genommen. Aber Friedlaender sind in Wahrheit nur ein paar fruchtbare Aperçus eingefallen; seine Ausführungen sind fast sämtlich wertlos, weil phantastisch. Hier ist ihm sein Nachfolger weit vorangeeilt.
2Vgl. die Ausführung dieser Gedankengänge am Beginn der Bücherschau des 12. Hefts des Wegs zur Vollendung.
Hermann Keyserling
Zur Wiedergeburt der Seele · 1927
Das religiöse Problem
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