Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

West Fest 1996 · Mondjahr · Uranusdezennium

Sonntag, 22. September 1996 · 20:00 MEZ/S

Mensch im All, bitte gib uns Weisung, wie wir das West-Fest 1996 begehen können und uns auf den Neuanfang des Wirkjahres besinnen.

Der Mond gibt die klare Vision des Kommenden. Sie muß von allen Trübungen befreit sein. Trübungen sind kollektive Ideen oder Ideologien, hinter denen keine Substanz steht, und die daher in die Zerstörung führen. Jede Substanz gehört zu einem Wesen der Natur, der Mensch, der Ahnen oder der Geister. Daher ist die Kultur aufzulösen in Elemente, die der einzelne integrieren kann, die Teil seines Stammes werden, der von der Anlage bis zur menschheitlichen Erfüllung reicht.

Nehmt euch als erstes vor der Anrufung einige Ideen und Werke, die euch wirklich wesentlich sind. Ordnet sie in irgendeine Struktur. Und wenn sie wirklich wesentlich sind, dann laßt alles überflüssige Beiwerk weg. Beschränkt euch auf das, was tatsächlich an den Ideen gut schmeckt, das heißt echte Nahrung bedeutet.

Diese Nahrung als Erinnerung wird kristallin-mineralisch. So habe jeder ein kleines Kristall, das auch für die künftige Arbeit wichtig ist; es mag auch eine Stein oder ein besonderes Stück Holz sein. Konzentriert euch auf diesen Gegenstand, er enthält für euch alles Wesentliche, und sei gleichzeitig eine Verbindung zu den Wesen des Jenseits, die euch bei eurer Aufgabe helfen.

Das Beseitigen falscher Vorstellungen ist in diesem West-Fest nicht persönlich, sondern entlarvend. Viele der Ideen die herumschwirren gehören zu niemandem, und sie sind zu beseitigen, indem euch die wesentlichen Gedanken zufliegen:

Was ist der nächste Schritt, um die große Gemeinsamkeit im globalen Zusammenhang zu erreichen, die bis in den letzen Stern verläuft?

Vor der Anrufung Besinnung auf die wesentlichen Ideen, an denen ihr festhaltet; dann deren Ordnung auf einem Papier in Form einer geometrischen Figur, je nachdem wie sie euch spontan einleuchtet. Dann ergänzt die Figur auf zehn; das heißt, schafft eine zweite Figur, unbeschriftet, die euren Schatten bestimmt.

Dieserart ein Gebilde aus Tag und Nacht; seht zu, daß die Nacht nicht negativ ist, und nun geht durch die Chakren und die Himmelsleiter mit einem Satz, der euer Anliegen zusammenfaßt. Nehmt den Stein, den Kristall oder das Holz gleich einem Heiligenbild, als etwas was euch nie verloren geht. Und nun versucht beim Aufstieg diesem Wesen näher zu kommen, das euer höheres Selbst bestimmt, euren Engel, der bei diesem Fest von euch nach seinem Auftauchen bei dem Fest der Freunde Gottes endgültig Besitz ergreift, sodaß ihr fortan doppelt lebt:

  • als Selbst mit eurer Vergangenheit,
  • als Ich in eurer arbeitenden Zukunft,
  • und beide zusammen in einem geprägten Wesen, das euch selbst verborgen bleibt, aber das die anderen in euch sehen und lieben werden.

Beim letzten Schritt der Anrufung einfach Freude über die Hilfe, und dann unten beim Feuer und Mahl eine neue Gemeinsamkeit, die durch keine kollektiven Sorgen getrübt wird. Es ist ein gemeinsames Schwingen im Tanz und beim Lauschen der Trommel, denn alle jene Schwierigkeiten, die den Spiegel des Mondes getrübt hatten, verschwinden. Diese neue Jungfräulichkeit wird euch ermöglichen, von nun an alle neue Gemeinsamkeit auf die Ebene des Werkes zu heben, und mit Hilfe des Gegenstandes, der ein Pfand ist, immer wieder der Verzweiflung zu entkommen, sobald Ich und Selbst auseinanderklaffen.

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit
Feste im Jahreskreis
West Fest 1996 · Mondjahr · Uranusdezennium
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