Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

West Fest 1998 · Neptunjahr · Uranusdezennium

Mittwoch, 23. September 1998 · 07:37 MEZ/S

Wie können wir uns auf das West-Fest im Neptunjahr 1998 vorbereiten und es mit unseren Freunden feiern?

Der Zeitpunkt des Festes ist der Durchbruch: Die negativen Prophezeiungen erweisen sich als falsch. Trotz dunkler Lage wird die reiche Zukunft zugänglich. Jeder Teilnehmer muß sich darauf konzentrieren, wie seine eigene Fülle zur neuen Gesellschaft der Freundschaft beitragen kann.

Als erstes gilt es sich daran zu erinnern, vor welchem Scheitern man Angst hat. Dann diese Vorstellung wandeln; wo ich zu scheitern glaube, habe ich den Erfolg, das Gelingen. So muß ich mir das Negative genau vorstellen, es in wenigen Stichworten aufschreiben und es dem Feuer überantworten. Jeder, der das Fest feiert, ist heute im Einklang, in lebendigem Kontakt mit den Ahnen, deren Werk er weiterführt. Bei welcher Zahl kann man ansetzen? Diese Zahl gilt es dann in ihren vier Aspekten zu verstehen und als Medizin anzuwenden.

Habe ich einen Gegenstand, den ich tragen kann wie einen Schmuck, den ich durch meinen Willen und mit Hilfe der angerufenen Ahnen in mein Schutzschild verwandeln kann? Ich lasse ihn an, und lasse ihn von der Erde her mit solcher Kraft durchstrahlen, daß er eine direkte silberne Schnur zum Himmel bildet. Dann sage ich mir: es gibt nichts, was mich an der Erfüllung meiner Aufgabe und Berufung hindern kann. Denn seit Anbeginn der Schöpfung war dieses Werk vorgesehen, und alle Vergangenheit ist nichts anderes als eine Stufe zur kleinen Vollendung, zur silbernen Rose, damit im Augenblick des Handelns sie sich in die goldene Rose, den Einklang mit meiner eigenen Sonne verwandelt.

Einklang mit der Sonne bedeutet, daß meine Arbeit zum Mittel wird, um alle Freunde und mich selbst aus der Mechanik der Abläufe zu befreien, und unmittelbar von der Konzeption in die historische Verwirklichung zu treten. Meine künftige Arbeit ist die goldene Tinktur, die mich und andere zur Ganzheit führt, wobei die Hindernisse als Schlacken abfallen.

Das Feuer reinigt, es ist in der Erde und im Himmel, und von meinem Herzen aus kann ich es so lenken, daß es alles vergeistigt auf das sein Licht fällt. Ich werde zum Lichtträger, ja zum Strahler, ich spüre, wie kein vermeintliches Hindernis mehr den Weg versperrt.

Wie kann ich diese strahlende Rolle in mein schattiges Wesen eingliedern, so daß der Schatten zum Gegenbild das Lichts wird?

Bei der Anrufung spüre ich, wie meine Medizin in jedem Chakra in Einklang mit allen Geistern der Himmelsleiter und des Raumes in Resonanz tritt, so daß mein leises inneres Flüstern in meinen Ohren zum tosenden Hall wird, der seinen Widerhall in jedem findet den ich anspreche. Ich besinne mich auf meine Zahl, und im Tanz und im weiteren Fest spüre ich, wie sie Träger meines Impulses wird. Vor der Anrufung habe ich ihr Bild angesteckt, so daß jeder sieht in welcher Weise ich zum Wohl aller und auch zu meiner Erfüllung wirken kann.

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