Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Nord Fest 2000 · Saturnjahr · Uranusdezennium

Mittwoch, 21. Juni 2000 · 03:47 MEZ/S

Mensch im All! Wie können wir uns auf das Nord-Fest im Saturnjahr 2000 einstellen und es mit unseren Freunden feiern?

Die Polarität der Fischezeit war Religion und Wirtschaft. Im Leitspruch der Klöster ora et labora. An ihrem Ende wurde die Wirtschaft urmächtig. Die Polarität der Wassermannzeit ist Globalisierung und Finden des persönlichen Weges im Verein mit Freunden. Pluto als Aszendentplanet bedeutet die Welt als Information zu verstehen. Und Sonne im Deszendenten im Gegenzeichen Löwe heißt, sich zu seiner Aufgabe und Vision zu erkennen und sich über ihre Absurdität im Klaren zu sein.

Der Fortschritt durch die Inkarnationen bezieht sich auf die Aufgabe mit der der Einzelne geboren ist; doch braucht es Zeit, bis er sich darauf besinnt. Im Norden war die Johannesnacht – und zu unserem Glück feiern wir es in der Nacht, dass das Feuer der Vitalität uns zugänglich wird, und sich das Feuer der Glut und Sinnlichkeit sich mit dem Feuer des Geistes, der Inspiration vereint.

Unten beim Feuer versucht in Worten oder Bildern zu erhaschen, hinter welchem Symbol sich eure Aufgabe verbirgt. Es ist eine der Weisen der neun Zahlen, die immer wieder in den Festen auftauchen. Klärt welche Zahl angemessen ist: die 1 der Heilung, die 2 der Kreativität, die 3 der Erkenntnis und des Werdegangs, die 4 der Versöhnung der Familie, die 5 des Findens der materiellen Stellung die uns von anderen als normativ zuerkannt wird. Die 6 als Erleuchtung durch jene Ahnen, die für uns eine besondere Bedeutung haben. Die 7 als Streben nach dem Glück durch Hilfe der Elementale, die 8 als jene Verantwortung, die euer Leben für die Gemeinschaft fruchtbar macht. Die 9 als Entwurf einer neuen Existenz, die alle Vergangenheit als Erbe einschließt.

Bereitet Symbole vor, Zahlen oder Figuren, die für das Fest euren Willen festigen können. Sorgt euch diesmal nicht um Scheitern und Vergangenheit. Ihr spürt dann mit dem längsten Tag, wie der ganze Himmel euch wohl will und versucht eure Unklarheit zu überwinden.

Ihr seid die Träger der neuen Zeit. Für solche kann es keine Ängste und keine Schuld mehr geben. Der I Ging sagt, durch Umkehr wird man frei von Schuld, nämlich durch Aufgeben aller negativen Erwartungen, damit durch das Symbol die Geister des Nordens, der Weisheit, sich so manifestieren, dass keine Unklarheit euch mehr trübt.

Beim Trommeln und Tanz beim Feuer spürt, wie eure Bewegung Teil des himmlischen Reigens ist. Denkt an die Sonne und ihren Gegenpol, die schwarze Sonne, die euch die Inspirationen sichtbar macht.
Versucht die Schönheit in jedem anderen zu sehen und sie zu bestätigen. Springt im Geist über das Feuer bei der Rückkehr, nachdem ihr die Antwort auf euer Symbol in der Anrufung in allen zehn Stufen gespürt habt.
Es genügt das Feuer der Erde und der Sonne im Geist zu vereinen – Vitalität und Inspiration. Die Unschuld ist Voraussetzung des Brunnens im I Ging, dass aus der Erdmitte einem jene Inspirationen zukommen, die zum Gefährt der Berufung und Aufgabe werden.

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