Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Nord-Ost Fest 2002 · Sonnenjahr · Monddezennium

Sonntag, 5. Mai 2002 · 18:37 MEZ/S

Mensch im All! Wir bitten Dich um Weisung: Wie können wir uns auf das NO-Fest im Sonnenjahr 2002 vorbereiten, und es mit unseren Freunden feiern?

Das Fest des Nordostens ist das Fest der Fülle und der Schönheit. In allen alten Traditionen heißt es, dass die Welt die Fülle ist, und alles Notwendige verfügbar wird, wenn man den Reichtum versteht. Es ist das Fest der Neun. Der Mensch im All kündet: Schön muss die Welt werden. Hierzu muss man die Schönheit der Wesen und des Werks zum Ausdruck bringen.
Schönheit bedeutet, die Wirklichkeit zu beseelen und ihre innere Harmonie zu verstehen. In diesem Sonnenjahr der beginnenden Wassermannzeit gilt es, irgendetwas Schönes für diesen Tag zu suchen und zu tragen. Gleichzeitig ist es das Fest der Blumen und der Farben da Schönheit vor allem über die Augen wahrgenommen wird. Es ist auch das Fest des Empfindens und der Sinne. Alles strebt nach Fülle und Vollendung. So gilt es als erstes unten am Feuer einzusehen, dass jeder von uns in bestimmter Weise an der Fülle teilhat. Und wir wählen uns für dieses Fest einen besonderen Schmuck, den wir an diesem Tag tragen, und später unserem Erdaltar hinzufügen um uns daran zu erinnern, wie wir von den Afrikanern gelernt haben, dass es nie einen Mangel gibt: diese Vorstellung entsteht aus falscher Wahrnehmung.
Neun ist die Erfüllung der Ziffern als Schöpfungsprinzipien; ihre Vollendung findet sie in der Zehn, die die senkrechte Achse bestimmt.

Das Schmuckstück wird zu seiner Rolle durch unsere Entscheidung geprägt, indem wir unschöne Momente durch Vertiefung in die Fülle der Offenbarung ergänzen, so dass wir ganz sind – ebenso wie Gott ganz ist, die Welt, die Erde und das All. Im Gewahrsein unseres Strebens erleben wir die Ganzheit des All als unsere Heimat, aus der wir nie herausfallen. Wir artikulieren unser Streben in einem Symbol oder Wort, das wir am Feuer erleben und dann in der Anrufung durch alle Stufen führen.
Jeder Ritus verwandelt den Alltag in Schönheit. So nehmen wir die erlebten Botschaften mit auf unserem Weg und versuchen uns im laufenden Jahr immer wieder zu erinnern, dass aller Missmut, alles Leiden Illusion ist, die durch Erinnerung an die Geborgenheit in der Ganzheit im heiligen All aufgesogen sind.

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