Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Nord Fest 2002 · Sonnenjahr · Monddezennium

Freitag, 21. Juni 2002 · 15:24 MEZ/S

Mensch im All! Wir bitten Dich um Weisung: Wie wir uns auf das Nordfest im Sonnenjahr 2002 vorbereiten können, um es mit unseren Freunden zu feiern?

Das Nordfest zeigt die Beziehung zum Polarstern, und damit zur Milchstraße. Es ist das Fest der Weisheit. Weisheit bedeutet, dass alles Wissen sinnvoll wird. Zu Beginn überlegen wir uns, welches Wissen zum Ansatz der Weisheit werden kann. Wo ist Wissen für mich zum Können geworden? Wo kann ich sicher sein, den Weg nie mehr zu verlieren? In der Johannesnacht ist der Himmel offen, das Dunkel offenbart sich als Ursprung des Lichts.

Ich nehme Schwarz zum Ansatz und verwandle es in Leuchten. Im Leuchten erblicke ich eine Folge von Lichtern auf schwarzem Hintergrund. An welchem Licht halte ich gerade?
Am-Licht-Nummer 22, also der Zahl des Narren. Was von allem das ich mache ist wirklich so unsinnig, dass ich es in Sinn verwandeln muss?

Das Dunkel trägt, das Chaos gebiert den geistigen Organismus. So erwarte ich zu diesem Fest, dass mir in Form der blitzhaften Eingebungen meine nächsten Schritte offenbar werden.

In der Johannesnacht werden alle Geister sichtbar. Wie heißt der Geist der mich jetzt führt? Ephraim – jener der den Sinn aller Erscheinungen offenbart.

So sage ich 22 mal Ephraim, und warte. Mir erscheint ein Blitz, der mich aus der Tiefe der Nachtfülle trifft, und mir die Sicherheit gibt, dass mein Weg richtig ist.

Jeder wird beim Fest einen Blitz durch den Trommelklang sehen, und dann gilt es, mit dessen Bild hinauf zum Steinkreis zu gehen und zu versuchen, den Blitz durch die acht Kräfte zu führen und dann ihre Reihe durch den Körper vom Muladhara bis zum Sahasrara aufsteigen zu lassen.

Dies ist der Tag, an dem alle Angst und Furcht weicht. Ihr fühlt euch getragen. Vorher am Feuer wählt ihr einen Namen für den Lichtstrahl, und dann hört ihr diesen Namen bei der Anrufung in allen Chakras. Merkt euch die Worte die euch zukommen und verbindet sie zu einem Gedicht. Ihr könnt sie auch nachher beim Feuer aufschreiben. Aber solche Worte sind Zeichen, deren Sinn sich erst als Wegweiser durch das unbewusste Dunkel erweist.

Am Ende und beim Mahl und Tanz spürt und bringt zum Ausdruck dass alle Angst von euch gewichen ist, und die Zukunft sich von einem steinigen Aufstieg in einen klaren Weg gewandelt hat, der das Licht der Sterne spiegelt, und immer den nächsten Schritt weist.

Anmerkung:
22 ist der Narr, das heißt, der im Humor die Wahrheit gleichnishaft versteht.
Ephraim ist die Fruchtbarkeit, das Schöpferische, das jenseits der Sieben in diesem Fest zugänglich wird, wenn wir unsinnige Einfälle in Gold, in Wert verwandeln.
(Ephraim war ein führender Stamm im Reich Israel – wurde 722 v. Chr. von den Assyrern unterworfen und schwindet damit aus der Geschichte.)

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