Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

West Fest 2002 · Sonnenjahr · Monddezennium

Montag, 23. September 2002 · 06:55 MEZ/S

Mensch im All! Wir bitten Dich um Weisung: Wie wir uns auf das Westfest im Sonnenjahr 2002 vorbereiten und es mit unseren Freunden feiern können?

Das Westfest im Sonnenjahr der Wassermannzeit bedeutet, dass unsere Gemeinschaft sich bewusst wird, Träger der neuen Zeit zu sein und die eigene Rolle und Aufgabe und Berufung zu verstehen. Der Spruch, was für mich sinnvoll ist, muss für die anderen nützlich sein – nicht nur für die anderen Menschen, sondern für die ganze Natur. Die Transzendenz ist durch die Natur und die Gemeinsamkeit der Strebenden gleichsinnig zu erreichen. Gemeinsamkeit ist mehr als Gemeinschaft und Gesellschaft. Sie bedeutet Einklang mit dem Großen Ganzen.

Am Beginn die Frage beim Feuer, welches Symbol vermittelt mir meine Rolle in der großen Kommunion? Alle kleineren Versuche fundamentalistischer, religiöser oder ideologischer Gruppen, ihre Teilwahrheit als Ganzwahrheit zu vertreten, werden mit diesem Fest überwunden. Wo bestätigen die anderen mich in meiner kosmischen Rolle, in meiner Mitmenschlichkeit?

In Wien ist es unsere Aufgabe, Prototypen der werdenden Ökumene darzustellen, alles einzuschließen und in jedem abgeschnittenen Faktor die Beziehung zur Ganzheit wiederzufinden.Frage jedes Einzelnen: wo kann ich der Ganzheit dienen? Wieder wähle ein Symbol aus den neun Ziffern, und versuche in diesem Symbol deine kosmische Rolle zu verstehen und mitzuteilen.

  • Wer Eins wählt, ist für die Überwindung von Trennung und Einseitigkeiten verantwortlich.
  • Wer die Zwei bekennt, spürt die innere Verwandtschaft von Himmel und Hölle in der Kommunion. Alles Irdische ist ein Gleichnis des Kosmischen.
  • Wem die Drei einleuchtet, erkennt seinen Ansatz in der Evolution. Er bestimmt, welche Ausgangslage ihn kennzeichnet, erkennt hinter ihr das Ziel und konzentriert sich auf die Methodik der Verwirklichung.
  • Wer Vier wählt, muss einen Ort schaffen, der anderen Menschen hilft, wie für uns das Erdheiligtum.
  • Menschen der Fünf müssen sich als Norm betrachten, fähig jeden Alltag in einen Festtag zu verwandeln, sobald die innere Notwendigkeit sich ankündigt.
  • Wer Sechs wählt, muss mit seinen Freunden die Gemeinsamkeit in eine Besprechungsgruppe verwandeln.
  • Der Mensch der Sieben muss eine neue einfallende Inspiration als Leitfaden nehmen,
  • der Achte diese in eine öffentliche Form bringen.
  • Der Neuner klärt eine Konzeption, die den Sinn der neuen Zeit weist, der ihm einleuchtet – nicht aus Logik, sondern aus freiem Einfall.
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