Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Ost Fest 2004 · Venusjahr · Monddezennium

Samstag, 20. März 2004 · 07:48 MEZ

Mensch im All, wir bitten Dich um Weisung: Wie können wir uns auf das Ostfest 2004 vorbereiten, und es mit unseren Freunden feiern?

Das Ostfest bedeutet den Zugang zur Offenbarung. In diesem Venusjahr müssen wir verstehen, wie wir den Reichtum unserer Vision in die Tat umsetzen können. Die Weltlage ist geprägt vom Streit. So müssen wir als Erstes alle Gedanken von Streit und Kampf aus unserer Vorstellung verbannen.

Was ist das Werk, an dem wir an der Entwicklung der Erde und der Menschheit teilnehmen?

In der Wassermannzeit muss jeder seinen eigenen Weg zu Gott und dem Unendlichen bahnen. Jedes endliche Ziel gefährdet unsere Richtung, nur grenzenlos und hindernislos können wir unseren Weg beschreiten. Er setzt an der Notwendigkeit an; welche Not gilt es zu wenden?

Die größte Not kommt durch das Verzagen, der falschen Vorstellung, der Lage nicht gewachsen zu sein. Am Ostfest ist der Himmel offen, und wenn auch das Ziel nicht sichtbar ist, wird doch der nächste Schritt aus der Offenbarung zugänglich.

Schritt bedeutet an der Bewegung ansetzen, Feind ist jeder Stillstand. Hierzu gehört es, aller Zielsetzung zu entsagen, der Weg vollzieht sich im Schreiten.

Am Beginn müssen wir uns in die Bewegung unseres geistigen Weges einstimmen. Jeder ist berufen, seinen eigenen Weg zum Werk der Erde zu verwirklichen. Wie finde ich diesen Weg?

Ich halte inne und suche nach einem Einfall. Was hindert mich zu gehen: die falsche Vorstellung eines greifbaren Erfolges.

Wir sind auf der Erde geführt, so müssen wir die Stimme der Führung verstehen. Sie ruft geradeaus – kein Halt, keine Angst. Du bist getragen aus dem All, alle Geister stehen dir bei. Lässt du Angst aufkommen, verlierst du die Sicht auf das Kommende.

Denk an eine Sonne, die über einem Berg aufgeht. Erst ist sie da nur im Widerschein sichtbar, dann erscheint das große Rund, und mit seinem Anblick verliere ich alle Angst – ich weiß mich getragen von der unbekannten Richtung. Je blinder ich schreite, desto mehr vertrau ich den Füßen, die mich in die Richtung tragen, für die ich auf die Welt gekommen bin.

Wir sind alle Genossen des Weges in die Fülle. Die Welt ist reich, und wir sind reich, sobald wir alle Vorkommnisse als Fügungen begreifen.

Niemals lässt die Führung aus, aber sie ist nicht zu sehen, sondern nur zu spüren. Ich muss das zweite Gewahrsein erwecken, das nie verschwindet. Sicher hilft mir die Erinnerung, dass ich immer wieder den Anschluss fand; ich darf mich auf keine Vorstellung des Scheiterns einlassen.

Was immer ich im Vertrauen auf die jenseitige Führung unternehme, überwindet die falsche Stockung. In Wirklichkeit habe ich Teil an der Fülle der Offenbarung, sobald ich jedes Ereignis als Fügung verstehe, welche mich die hilfreichen Geister erkennen lassen.

Achten wir in der nächsten Zeit auf unvorhergesehene Ereignisse, auf Gespräche, die uns bestätigen. Nichts kann den Elan hindern, sobald der erste Schritt getan ist, und mit jedem Schritt kommt eine Pause, worin das Neue sich ankündigt. Achtet darauf und verliert nie die Gewissheit, dass das All es gut mit uns meint, wenn wir immer die Frage offen halten: Inwiefern kann mir der Einfall als Absicht helfen, meinen nächsten Schritt zu machen?

Nicht zu viel nachdenken, sondern vordenken, aus den Einfällen Bilder der Zukunft prägen und veranschaulichen, und bei den Mitmenschen die Freude spüren, wie sie uns auf dem Weg helfen können.

Der Stillstand ist überwunden, wenn auch zuerst nur durch Einzelne, doch bald erscheint der Zusammenhang der Gruppe, welche ihre Kraft mit unserem Weg vermählt und alle Zweifel auflöst.

Nehmt einen Gegenstand, einen Stein oder ein Metall, das ihr während der Anrufung spürt, und das zu euch spricht. Nach dem Feuer und dem Tanz versucht die innerlich gehörten Worte in einer Mimik und Bewegung auszudrücken. Ihr seid für diesen Tag göttliche Schauspieler, die ihre Rolle im Ganzen erspüren und umsetzen.

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