Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Ost Fest 2006 · Mondjahr · Monddezennium

Montag, 20. März 2006 · 19:25 MEZ

Im Jahr des Mondes ist es entscheidend, das Ich bereit zu machen für das Licht und die Vision des Ostens. Der Osten ist die Richtung der Offenbarung und das Tor zu den 9 Zahlen. Was auch immer an Inspiration und Erneuerung dem Osten entströmt, gliedert sich nach der Zahl. Unser Ich wird im Osten geboren und erneuert und Besinnung auf die Zahlen hilft, seine Offenheit und Transparenz zu wahren.

Zweifältig verbindet uns das Ich, mit der göttlichen Stimme und der Offenbarung, die uns der Stockung entreißt, und mit den Mitmenschen und Mitwesen, indem es wahre Kommunikation ermöglich.

Mein Ich und auch mein Sprechen entspringen dem Osten. Sie sind gegründet in der Leere der 0 und als solche empfangend. Der 0 entspringen die natürlichen Zahlen, darum sind wir im Handeln Zahl und entfalten uns im Bilde des Rades.

Mensch zu sein, heißt in Sein und Handeln Erde und Himmel, Diesseits und Jenseits zu verbinden. Darum frage ich mich: Welche ist die Zahl, die mir das Göttliche zugänglich und verständlich macht? Ich lasse ein Bild in mir auftauchen, spontan, aus dem Augenblick heraus, als mein Symbol für das Göttliche und versuche seine Zahlenstruktur zu verstehen. Dies ist dann mein Zugang zur Stimme und zur erneuernden Vision des Ostens.

Das Ich entspringt dem Osten, über die Diagonale des Rades wird es dem Westen und dem Du verbunden. Die Zahl ist darum nicht nur die Öffnung zu Gott und zur Offenbarung, sondern auch die Begegnung mit dem Du. Was bedeutet meine Zahl in Bezug auf das Du? Durch ihr Verständnis kann ich die Inspiration des Ostens im täglichen Tun verwirklichen und meine Rolle im Werk erfüllen.

Eigentlich sind wir immer rückgebunden und leben im Ganzen. Jeder Einfall, jedes Geschehnis, jede Begegnung kann zu uns sprechen als lebendige Stimme des Ostens. Wir müssen nur bereit sein, den sich in jedem Moment aktualisierenden Sinn wahr- und anzunehmen. Es ist nicht das Bewusstsein, das uns trägt, sondern das Gewahrsein, das in der lebendigen Zahl und in den unendlichen Potentialitäten der 0 wurzelt. In der Wassermannzeit sind wir Freund und Mitarbeiter Gottes. Durch Rückbesinnung und Vertrauen auf die Urqualitäten, durch die sich der Sinn andauernd in der Welt zu entfalten sucht, können wir als ein Ich jenseits der persönlichen und kollektiven Geschichte diese Freundschaft verwirklichen und unser Handeln einstimmen auf die unerschöpflichen Möglichkeiten des Augenblicks.

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