Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Nord-West Fest 2013 · Jupiterjahr · Merkurdezennium

Mittwoch, 7. August 2013 · 10:17 MEZ/S

Das Fest des Nord-Westens im Jahr des Jupiter ruft dich auf, dich auf die Freundschaft zu besinnen, die auf der Einzigartigkeit jedes Einzelnen beruht. Jedesmal dann, wenn du die Anderen, wie auch dich selbst, in ihrem einzigartigen Wesen und Vermögen anerkennst, blitzt eine geistige Lichterstrasse auf, die dich der Trägheit des Alltags enthebt und auf das Ziel hinführt, dem du dich durch die Arbeit am Werk der Erde zu nähern suchst. Sei dir bewußt: Jeder ist ein Einzigartiger unter Einzigartigen.

Das Anerkennen der Freunde ist heute, am Fest des Nord-Westen, der entscheidende Schritt. Durch ihn wird gleichsam ein Pfeiler und Wegweiser errichtet, der auf die Fülle des Möglichen weist, die sich immer aufs Neue, in unendlicher Vielfalt, in Sein, Wesen und Werk zu entfalten sucht. Erinnere dich daran, deine Gedanken, deine Motive, deine Wünsche, alle diese sind dem Dunkel der Erde entspringende Keime der Verwirklichung. Folgst du den sich dir aus dem Dunkel eröffnenden Motiven und Wünschen, dann behältst du deine Richtung bei und verwirklichst deinen sich stetig erneuernden einzigartigen Weg. Indem du dies tust, wirst du aber auch fähig, zu erkennen, wie sich im Leben der Mitmenschen ein Weg bahnt, ein ebenso einzigartiger Weg, der wie alle Wege in der großen Gemeinschaft der Freundschaft mündet.

Im Wassermannzeitalter stellt Gott nicht mehr die höchste Autorität dar, der in Glauben und Gehorsam nachgefolgt werden muss. Unsere Zeit erkennt Gott in der Entfaltung, als Zusammenfall alles Könnens mit dem Sein, alles Möglichen mit dem Wirklichen. Daher rührt die Bedeutung des Werks, des Tuns, das die Unendlichkeit der geistigen Möglichkeiten auf unsere Erde bringt. Durch dieses Tun im Werk verwirklicht sich dann, bei aller Individualität und Einzigartigkeit, ein gemeinsamer Sinn. Es ist das gemeinsame Tun, das die Neue Erde schafft, deren Ursprung und Urheimat hinter der geheimnisvollen Mitte des Nordsterns liegt, deren Wirklichkeit sich aber hier auf der Erde aktualisiert.

Für alle diejenigen, die ihre Berufung im Zusammenführen von Möglichem und Wirklichem, von Können und Sein, erleben, eröffnet sich heute der Zugang. Jeder Tag offenbart alle Fülle und erlaubt dir, frei auf einem stetig neu werdenden Weg voranzuschreiten. Erinnere dich an einen Moment des Glücks, an einen perfekten Moment zeitloser Gegenwart. Versuche dich ganz in jenen Moment zu versetzen, mit allen Sinnen, schaue ihn nochmals, höre, schmecke und fühle ihn. Und aus dem Wiedererleben dieses Moments bitte um eine Offenbarung, als Bild, Wort oder Satz, die dir die immer von neuem benötigte Klarheit für dein Werk verschafft. Nimm diese Offenbarung aber auch als Bestätigung und als Erinnerung, dass dieser zeitlose Zustand der Freiheit, der Fülle und des Glücks die menschliche Norm darstellt, auf die alles Tun und alle Entfaltung abzielen.

Und dann, wie schon beim letzten Fest, denke an den Nordstern und an deine eben empfangene Offenbarung. Lass vor deinem inneren Auge einen Lichtstrahl entstehen, der von dir und dem Kreis deiner Freunde bis zum Nordstern reicht. Behalte diese Vision in den nächsten Wochen in deiner Erinnerung, sie dient dir zur Bekräftigung deines Tuns, hilft dir, die Richtung nicht zu verlieren, und symbolisiert die höchste Möglichkeit des Zusammenseins in der Freundschaft, der Freundschaft der Menschen untereinander und mit Gott.

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