Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Süd Fest 1992 · Sonnenjahr · Uranusdezennium

Montag, 21. Dezember 1992 · 15:43 MEZ

Wie können wir uns mit unseren Freunden auf das Süd-Fest im Sonnenjahr 1992 vorbereiten und es feiern?

Jeden Morgen wird eine neue Weiche gestellt. Bisher habt ihr in Unwissenheit gelebt. Nun habt ihr den Schlüssel: Das Rad gibt euch die Möglichkeit, jeden Tag zur Arbeit an der Festigung des Wesens zu verwenden.

Der Auftrag kam vom Jenseits. Doch die Arbeit am Werk, mit der ihr beginnt, setzt vom Denken an – von Wahl, Entscheidung, Durchhalten, Durchsetzen, Entdecken der Strategien. Zwar wird das Wachstum des heiligen Baumes von innen getragen, aber damit er sich in der Wirrnis des Lebens entfalten kann, müßt ihr den Schmutz und den Schutt wegräumen, wie einst im Erdheiligtum.

Jeder suche sich vor dem Fest einen möglichen Ansatz, wie er seinen Auftrag beginnt. Der Auftrag hat nichts mit Selbstverwirklichung zu tun. Er geschieht für Geschichte und Menschheit. Alles was nicht den Auftrag betrifft, ist begraben, tot, und nur als Material für die weitere Entfaltung zu gebrauchen. Die Mondfinsternis zu Beginn der zwölf Tage hat die karmische Kette für jeden durchbrochen.

Jeder nehme sich einen Kristall, der ihm fortan dienen soll, immer seines Werkes Schritt für Schritt zu gedenken. Der Kristall ist ein reminding factor, wenn euch kleinliche Sorgen überkommen. Euer Vorname wird jetzt verknüpft mit dem Auftrag. In diesem allein seid ihr jedes anderen Freund.

Beim Feuer sollt ihr zuerst einmal zu einem Rhythmus der Trommel, der lange genug dauert, den Kristall in der rechten Hand wie einen Zauberstab halten. Dann bei der Anrufung bei jeder der Richtungen und auch bei der Mitte fragen, ob euch der Kristall eine Antwort gibt. Er wird es tun, wenn ihr nicht zuviel denkt, aber nur in Zusammenhang mit der konkret gestellten Frage.

Diese Frage ist schon einige Tage vorher zu bedenken, nicht erst im letzten Augenblick. Sie reicht zurück bis zum Auftrag des letzten Festes.

Der Kristall ist das erste Hilfsgerät, das euch die Erde schenkt. Weitere werden in späteren Festen folgen. Mit dem Kristall seid ihr in den göttlichen Reigen aufgenommen. Ihr könnt dieses Gewahrsein nicht dauernd halten; versucht es auch gar nicht, denn sonst gleitet ihr in negative Assoziationen ab.

Der Wesensleib und Wortleib wird nur aus der Problemstellung, ihren Verästelungen und ihren neuen Enden und Früchten gebaut, nicht von den Eltern, nicht aus früheren Inkarnationen. Es ist, als ob ihr euch mit einem großen Schwung in die Wolken erhebt, und nun auf der Erde spürt, wie euer Wesenskern immer darüber schwebt, im Reigen mit den Engeln und den Heiligen, die jeden einzelnen von euch immer schützen, und dann antworten wenn ihr euch nicht versperrt.

So sei der Kristall fortan euer Schlüssel, sobald ihr in Not seid. Bewahrt ihn neben der Erdgöttin auf.

Die Form des Kristalls ist gleich; aber es soll kein vorhandener sein, ihr müßt ihn selbst besorgen, oder euch schenken lassen, damit er keine Verbindung zur negativ gewordenen Vergangenheit mehr hat.

Auftrag heißt eine bestimmte Fragestellung, die zu einem sachlich artikulierten Ansatz der persönlichen Arbeit führt, der mit dem Überleben nichts zu tun hat.

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