Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Nord-West Fest 2006 · Mondjahr · Monddezennium

Montag, 7. August 2006 · 17:40 MEZ/S

Mit Beginn der Wassermannzeit hat sich die Beziehung des Menschen zu Gott grundlegend gewandelt: Nicht Gehorsam und Glaube sind gefordert, sondern die Erkenntnis der eigenen Anlage und deren Umsetzung im Werk, damit der Mensch als Mitarbeiter dem göttlichen Subjekt gegenübertreten kann.

Gott ist der Freund des Menschen. Als Freund fördert uns Gott, sobald wir uns fragen, wie unsere Anlage und die Entfaltung unserer Möglichkeiten der Gemeinschaft aller Wesen zugute kommen können.

Der Strom an Information, die dem göttlichen Ursprung entspringt, ist unendlich. Ich verschließe mich diesem Strom, wenn ich die Welt als profan erlebe, wenn ich in Verzweiflung oder in andere negative Emotionen falle, die mein Gemüt verdunkeln. Wird mir aber bewusst, dass ich nur zu fragen brauche, in welche Richtung die Geschehnisse und Zufälle meines Lebens weisen, dann kann ich die Stimme Gottes vernehmen, die mich in meiner besonderen Berufung fördert und die mir behilflich ist, meinen Ort in der großen Gemeinschaft aller Wesen zu erkennen.

Jeder Mensch hat seinen Engel. Die Engel sind die Boten Gottes, sie sind diejenigen, die uns dann wieder auf den Strom der göttlichen Information einzustimmen vermögen, wenn wir in Gefahr sind, uns zu verlieren. Die Engel sind unserem Rufen zugänglich. Wann immer ich das Gefühl habe, mich zu verirren und nicht weiter zu wissen, spreche ich den Namen meines Engels aus und vergegenwärtige seine Präsenz. Damit kann ich mich wieder auf meinen Weg besinnen und das nächste Stück meines Weges, meine nächsten Schritte, erkennen.

Ich stelle mir mein bisheriges Leben als Bahn vor. Wann hatte ich das Gefühl, geführt zu werden? Was waren die wesentlichen Augenblicke, in denen ich das Gefühl hatte, Gott gegenüber offen und mit ihm in Kommunikation zu sein? Wann konnte ich aus dieser Offenheit heraus handeln? Welches sind meine Wesenswünsche und wie zeigen diese meine mögliche Rolle im Werk der Erde?

Ich stelle mir einen Weg vor, der sich vor mir in die Unendlichkeit erstreckt, und ich schaue diesen Weg entlang bis zum Horizont. Welches Bild taucht dort auf? Dieses Bild ist mir Symbol und Zeichen für die Schritte, die ich in Zukunft noch zu setzen habe, damit mein Weg Teil des großen Wegs werden kann.

In der Wassermannzeit ist es notwendig, alle Information zu ihrem göttlichen Ursprung zurückzuführen. Das Wesen Gottes und unser innerstes Wesen sind eins. Nur wenn das Wissen das Subjekt des Menschen befreit und damit zum echten Dialog befähigt, kann die Beziehung zum Ganzen erlebt werden, sowohl zu Gott als auch zur Gemeinschaft aller Wesen des Universums. Mein Handeln verbindet dann die Motive der Erde mit den Bildern des Himmels und fügt sich ein in das Handeln aller Mitwesen, die sich in ihrer Besonderheit und Entfaltung gegenseitig helfen und bestätigen.

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Nord-West Fest 2006 · Mondjahr · Monddezennium
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