Schule des Rades

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Ost Fest 1993 · Jupiterjahr · Uranusdezennium

Samstag, 20. März 1993 · 15:40 MEZ

Wie können wir uns auf das Ost-Fest im Jupiterjahr 1993 einstellen und es feiern?

Verachtet fortan keinen Weg, macht keinen Unterschied mit dem Nächsten. Denn nur wenn es euch gelingt, Menschen aller Art in den großen Reigen einzubeziehen, wird das Heraufkommen der neuen Zeit beschleunigt, und Generationen furchtbares aber überflüssiges Leiden erspart.

Ein jeder hat seinen persönlichen Weg. Das Symbol dieses Weges ist eine Feder. Jeder suche für das Fest eine Feder, die ihn mit einem geflügelten Freund verbindet.

Die Vögel kreisen in Freude, kommen nur herunter auf die Erde um zu essen; doch dann schwingen sie sich wieder auf in die Freiheit des Denkens. Versucht zu begreifen, was der Vogel tut, dessen Feder ihr gewählt habt. Stellt euch vor ihr seid Vögel.

Macht den Vogeltanz unten beim Feuer nach der Anrufung. ARNOLD sollte eine halbe Stunde vor dem Fest an Hand eines Buches oder einer Überlieferung verschiedene Vögel beschreiben.

Habt eine Reserve von Federn. Auch wenn der Vogel nicht genau der richtige ist: da alle Vögel wie die Heiligen eine Einheit bilden, ist es möglich die eigene Flügelhaftigkeit zu erinnern und zu schaffen.

Die Zweiheit des letzten Festes, des Gedankendings und des Erddings, vereinigen sich jetzt in der Vogelmedizin. Während der Anrufung spürt ihr das entsprechende Chakra, doch ohne Besinnung auf dessen Bedeutung. Vorher unten beim Feuer, Versuch der Einstimmung in den Vogel durch Willys Trommeln. Dann oben Flug durch alle sieben Himmel, bis zum achten, neunten, zehnten, ohne Vision. Der Flug geht im Unbewußten vor sich. Doch anschließend beim Trommeln – nach der Pause der Freude – Tanz der Vögel. Ihr werdet erleben wie ihr im heilenden Denken, im uranischen Jahrzehnt, alle Schwere verliert und plötzlich mit Hilfe eures Vogels lernt, wie ihr immer freie Spieler bleibt, und nur von Zeit zu Zeit zur Befriedigung der Bedürfnisse auf der Erde landet.

Im Tanz stellt euch die nächste Reise vor, geistig oder wirklich, in einem Buch oder einer Fahrt, und achtet darauf was euch begegnet. Der Himmel braucht euch als Freie, damit ihr die anderen aus der Bedrängnis und der Hoffnungslosigkeit befreit.

Der freie Mensch wirkt wie ein Clown, aber im Sinne der controlled folly. Ihr habt durch die Hilfe des Vogels eure Freiheit zu finden. Doch nur bis zum Maifest gilt es sie zu festigen, daß kein Teilnehmer mehr den Anschluß an den freien Flug der Gedanken verliert.

Schafft viele kleine Imbisse, wie sie das Märchen zeigt. Viele mögen eine kleine kostbare Atzung mitbringen: nicht zur Sättigung, sondern zur Feier eurer neuen Luftgemeinschaft. Von diesem Tag an werden die Vögel zur Brücke zum Jenseits. Bewahrt die Feder bis zum nächsten Fest, dann braucht ihr sie nicht mehr.

Wie ist der Flug durch alle sieben Himmel bis zum siebten, achten, neunten, zehnten zu tätigen?
Indem du es sagst. Jedes Denken ist eine eigene planetarische Sphäre. Erst die zehnte ist Reich Gottes. Man stelle es sich vor als Weltschalen mit eigenen Landschaften bis sieben. Acht, neun zehn sind der Sprache nicht zugänglich, sie sind Freudestufen der Intensität. Doch können die körperlichen Entsprechungen gespürt werden, damit das Unbewußte Selbst eine sprachlose Hilfe, eine Orientierung habe.

Also sind die Chakras zwar im Körper, aber als sieben Himmel zu verstehen?
Ja.

Sind sie hinauszuprojizieren in den Himmel?
Ja, als Raumabstände.

Ist das in Zusammenhang mit den Planetensphären?
Ja, sie sind kosmisch die Stufen der Erlösung.

Kann ich sie kosmisch visualisieren?
Ja.

Dieses kosmische Visualisieren ist also das Entscheidende?
Für manche Menschen ja, für andere nicht. Betone es nicht zu sehr, denn das unbewußte Selbst wird für das Vogelwesen schon die richtige Antwort geben.

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